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30 Jahre

HAPPY BIRTHDAY ZAUBERWÜRFEL!

Wie die Zeit vergeht. Im Jahr 2010 jährt sich der Verkaufsstart des Zauberwürfels – auch bekannt als Rubik’s Cube – zum dreißigsten Mal. Im Jahr 1980 schuf der Ungar Erno Rubik eines der faszinierendsten Spiele der Welt und gibt anlässlich des Jubiläums seltene Einblicke in sein Leben heute.

350 Millionen verkaufte Zauberwürfel weltweit – jedes Jahr kommen geschätzte 9 Millionen dazu – diese beeindruckende Zahl spricht für sich und beweist, dass der Zauberwürfel aufgrund seines einzigartigen Wesens ein faszinierendes Rätsel für alle Generationen ist. „Es macht mich glücklich, dass mein Spiel so bekannt ist. Nicht wegen des Ruhmes sondern weil ich stolz bin, etwas mit so positiver Bedeutung kreiert zu haben, dass die Menschen glücklich macht“, so Erfinder Erno Rubik über sein Werk. Ob 3×3x3, 4×4x4 oder sogar mit den Füßen oder geschlossenen Augen – das anhaltende Interesse am Zauberwürfel ist legendär, die Anhänger fast frenetisch.

Weltweit treffen sich Teenager, Kinder und Erwachsene, um sich im Lösen des Würfels in den unterschiedlichsten Disziplinen zu messen. Speedcubing ist eine anerkannte Sportart und eint Fans auf der ganzen Welt, die sich bei den unterschiedlichsten Wettbewerben treffen. Der 21-jährige Niederländer Erik Akkersdijk schaffte es im Jahr 2008 tatsächlich, den Zauberwürfel in 7.08 Sekunden zu lösen und hält damit nach wie vor den Weltrekord. Die junge Generation bekommt das Zauberwürfel-Fieber heute von ihren Eltern, die in den 80ern bereits „infiziert“ wurden, als dazu noch Frisuren wie der Springbrunnen-Pony und Hosenträger getragen wurden. Diese anhaltende Beliebtheit des Zauberwürfels erklärt sich Rubik auf seine Weise: „Der Würfel enthält viele Widersprüche“ sagt Rubik „er ist physisch, aber auch manuell lösbar; er ist taktisch und dennoch ein Objekt. Der Würfel sieht unschuldig aus, fast kindisch. Um ihn zu lösen, muss man aber Ordnung ins Chaos bringen, und das ist gleichzeitig einfach und komplex. Der Zauberwürfel stellt eine einfache Frage – die Schwierigkeit liegt in der Antwort.“ Und was für eine Schwierigkeit: Über 43 Trillionen verschiedene Kombinationsmöglichkeiten warten auf jeden Benutzer.

 Man könnte den Zauberwürfel jede Stunde seines Lebens drehen und wenden ohne dabei ein einziges Mal in das gleiche Muster zu fallen – wahrscheinlich. Als Teil der technischen Revolution der 80er Jahre hat der Zauberwürfel heute auch eine transzendente Bedeutung. Menschen aller Bildungs- oder Altersklassen sind – unabhängig von ihrer Herkunft oder Nationalität – von dem Rätsel dieses Spiels fasziniert. Das Internet und die neuen Medien tragen durch die rasche Verbreitung von Information eher dazu bei, den Hype zu stärken. Denn hier warten Anleitungen zur Lösung des Zauberwürfels und werden von der wissbegierigen jungen Generation getauscht und weiter gegeben. Das Jahr 2010: Handys machen heute die schönsten Urlaubsfotos oder öffnen PDF Dateien, die früher noch per Fax verschickt wurden. Freunde finden sich (fast) ohne nationale Grenzen in den Netzwerken der virtuellen Welt wieder und ein geteiltes Land ist wieder vereint. Eine Konstante hat die Menschen begleitet und ihnen Kopfzerbrechen oder Freudenschreie bereitet: Der Zauberwürfel, erfunden, entwickelt und zuerst verkauft im Jahr 1980 von Erno Rubik. Herzlichen Glückwunsch!

(Redaktion)


 


 

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