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Ermittlungen bei Gildemeister ausgeweitet

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hat ihre Ermittlungen im Fall des Werkzeugmaschinenherstellers Gildemeister laut einem Zeitungsbericht ausgeweitet. Wie die in Bielefeld erscheinende «Neue Westfälische» (Samstagausgabe) berichtete, befindet sich der Geschäftsführer der zur Gildemeister-Gruppe gehörende DMG Russland seit dem 11. Juni in Untersuchungshaft. Nach Angaben der Zeitung werden ihm Untreue, Bestechung und Betrug vorgeworfen.

Die Staatsanwaltschaft prüft demnach, ob sich der Beschuldigte zu Lasten der Gildemeister-Gruppe bereichert oder Schmiergeld erhalten habe. Nach Informationen der Zeitung hat auch ein 66 Jahre alter Ex-Mitarbeiter der Gildemeister-Gruppe von März bis Anfang Juli dieses Jahres in Untersuchungshaft gesessen. Dieser Verdächtige sei bis zum Jahr 2004 für Gildemeister im Russlandgeschäft tätig gewesen. Bei ihm hätten die Fahnder bei einer Durchsuchung dubiose Vermögenszuflüsse sowie eine Schusswaffe gefunden.

Die Bielefelder Schwerpunktabteilung für Wirtschaftskriminalität ermittelt seit 2007 gegen Verantwortliche des Gildemeister-Konzerns wegen Steuerhinterziehung und Bestechung. Der Vorstandsvorsitzende Rüdiger Kapitza wies auf Anfrage der «Neuen Westfälischen»  pauschale Vorwürfe zurück. «Bei Gildemeister gab und gibt es kein System von Bestechung und Veruntreuung», sagte er. Verfehlungen von einzelnen Mitarbeitern könne er allerdings «nicht ausschließen».

(Redaktion)


 


 

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