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Hände waschen

Erster Schritt gegen eine Erkältung

Die Erkältungswelle rollt auf die Unternehmen zu. Schnupfen, Husten, Heiserkeit – und fast täglich eine Krankmeldung. Dabei können einfachste Maßnahmen schon helfen. Wie das regelmäßige Hände waschen schon vor einer Infektion schützen kann.

Die Nase läuft, der Hals kratzt, Kopf und Glieder schmerzen. Die Wartezimmer bei den Ärzten sind überfüllt, in Pendlerzügen sind plötzlich Sitzplätze frei und in der Schule bleiben viele Stühle leer. Derzeit werden unsere Abwehrkräfte auf eine harte Probe gestellt. Denn die Eiseskälte der vergangenen Tage geht mit einer großen Erkältungswelle einher. Der Ansturm auf Erkältungsmittel in den 2536 Apotheken in Nordrhein ist groß. Auch wird immer wieder nach dem Schutz vor einer Infektion gefragt. 

„Wichtig ist es jetzt, das Immunsystem zu stärken“, sagt Martin Katzenbach, Pressesprecher der Apotheker in Nordrhein. Dazu tragen positive Klimareize wie zum Beispiel regelmäßige Spaziergänge in warmer Kleidung bei. Keinesfalls sollte man seine Zeit nur zu Hause verbringen. „Gerade die trockene Heizungsluft, die derzeit in Büros und Wohnzimmern vorherrscht, begünstigt das Austrocknen der Nasenschleimhaut“, so Katzenbach. Dies erleichtere den Erkältungsviren den Eintritt. Deshalb sollte man mehrmals am Tag durchlüften und so frische Luft ins Haus lassen. 

Viren lauern auf Türgriffen

„Wer sich vor einer Infektion schützen will, sollte sich zudem häufig die Hände mit Seife waschen“, erklärt Katzenbach. Die Viren werden meistens durch Tröpfcheninfektion weitergegeben. Sie lagern sich auf Gegenständen wie Türgriffen ab und gelangen über die Hände an die Nase oder die Augen. Durch das Händewaschen kann der Übertragungsweg unterbrochen werden.

„Die Abwehrkräfte werden zudem durch Vitamin C gestärkt“, hat Katzenbach einen weiteren Tipp parat. „Vitamin C aktiviert die Abwehrzellen gegen Erkältungen. Neben speziellen Vitamin C-Präparaten ist auch in Obstsorten wie zum Beispiel Orangen, Kiwi oder Grapefruit sowie vielen Gemüsesorten wie Broccoli, Paprika oder Weißkohl Vitamin C enthalten.“ Ganz wichtig sei es, ausreichend zu trinken, vor allem Wasser oder Tee. „Das hält die Schleimhäute feucht und sie sind damit widerstandsfähiger.“ 

Doch was tun, wenn es einen dann doch erwischt? „Die Dauer der Erkältung ist kaum zu beeinflussen, aber die Symptome lassen sich lindern“, weiß der Pressesprecher. Dabei seien Mittel, die alle Beschwerden gleichzeitig behandeln, weniger zu empfehlen. Sinnvoller als der Einsatz solcher Kombipräparate sei eine gezielte Therapie, das heißt Arzneimittel dort einsetzen, wo die Beschwerden wirklich auftreten: Bei Schnupfen ein Nasenspray, bei Beschwerden im Hals Lutschtabletten oder eine Gurgellösung.

Oberstes Gebot bei Erkältung ist, sich Ruhe zu gönnen: „Wer sich nicht richtig auskuriert, nimmt das Risiko von Folgeerkrankungen wie Lungenentzündung oder Entzündungen der Nasennebenhöhlen und des Mittelohres auf sich,“ sagt Katzenbach. Die Erkältung sei nicht zu verwechseln mit der Virusgrippe, bei der man innerhalb von wenigen Stunden unter hohem Fieber leidet. „In diesem Fall hilft nur noch der Gang zum Arzt.“

Tipps zum Schutz vor Erkältung

  • Viel Wasser oder Tee trinken,
  • gesunde, vitaminreiche Ernährung,
  • mehrmals täglich Durchlüften,
  • positive Klimareize schaffen (Spaziergänge),
  • regelmäßig Hände waschen.

 Übrigens: Die Grippehochwelle ist noch lange nicht erreicht. Sie bricht im Rheinland erst  in der Zeit des Straßenkarnevals herein. Warum wohl?

(Redaktion)


 


 

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