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Untersuchung

EU-Kommission verdächtigt Siemens der Kartellbildung

Die Europäische Kommission untersucht mehrere Technologiekonzerne aufgrund eines Verdachts auf Kartellbildung. Auch Siemens ist darunter.

Bereits Ende Januar hatte die Europäische Kommission Untersuchungen in der Branche der Elektronikausrüster eingeleitet. Davon betroffen sind Hersteller von flexiblen Stromübertragungssystemen, wie die Kommission mitteilte. Sie stünden im Verdacht, Kartelle gebildet zu haben. „Wir können bestätigen, dass es Untersuchungen der EU-Kommission gegeben hat“, gab ein Siemens-Sprecher am vergangenen Mittwoch bekannt. Der Konzern kooperiere mit den Behörden.

Für Siemens ist eine solche Untersuchung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sollte sich der Verdacht gegen den Konzern bestätigen, kann die Europäische Kommission eine Strafe aussprechen, die bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes betragen kann. Erst vergangenen Monat hatte Siemens die Aktionäre mit einem unerwarteten Gewinnsprung überrascht. Dabei ist der Vorwurf nicht neu: Bereits Ende September 2009 hatte die neuseeländische Wettbewerbsbehörde bei Siemens eine Untersuchung zu möglichen Kartellrechtsverstößen eingeleitet. Der Konzern erklärte Ende Januar, die Untersuchung betreffe mögliche Verstöße gegen das Kartellrecht in Neuseeland.

(Redaktion)


 


 

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