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Euro-Gipfel

Börsen-Unwort des Jahres 2011

Der Begriff „Euro-Gipfel“ wurde mit großer Mehrheit zum Börsen-Unwort 2011 gewählt. Nicht nur Bergsteiger wissen, dass vor einem Gipfel die Anstrengung des Aufstiegs steht. Oben angekommen ist die Freude über das Erreichte groß und der Blick frei. Danach geht es allerdings auch wieder bergab.

Genau das scheint das Problem der politischen Treffen im Börsenjahr 2011 auf höchster europäischer Ebene gewesen zu sein. Fast alle Gipfel beschäftigten sich mit der Staats-schuldenkrise und der Rettung des Euros. Die erhofften Lösungen oder zumindest die erwünschte positive Wirkung auf die Märkte waren jedoch nur kurz oder gar nicht vorhanden. Die Vielzahl der Euro-Gipfel birgt ein weiteres Problem: Wenn viele Gipfel eng genug nebeneinander liegen, ergeben sie eine Ebene. Abhängig vom Beobachtungsstandpunkt, kann der Eindruck einer Tiefebene entstehen. Nicht nur Börsianer hoffen, dass Euro-Gipfel wieder das werden, was sie sein sollen: Treffen mit maximalen Ergebnissen.

Das „Börsen-Unwort des Jahres“ wird von der Börse Düsseldorf  seit 2001 ermittelt.

(Redaktion)


 


 

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