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Europäische Statistikamt

Eurozone-Inflation steigt im Oktober auf 1,9 Prozent

(dapd) Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Oktober weiter gestiegen.

Wie das Europäische Statistikamt (Eurostat) am Freitag in einer Vorabschätzung mitteilte, stiegen die Lebenshaltungskosten - gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) - im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent. Damit entspricht die Verbraucherpreisentwicklung der Preisstabilitätsnorm der Europäischen Zentralbank ( EZB ) von "unter, aber nahe zwei Prozent" Teuerung. Im September hatte die Rate bei 1,8 Prozent gelegen.

Angaben über die Entwicklung auf Monatssicht machte die Behörde wie üblich nicht. In Deutschland, wo die Jahresrate des HVPI auf dem Vormonatsniveau von 1,3 Prozent verharrt hatte, waren die Verbraucherpreise auf Monatssicht um 0,1 Prozent gestiegen. Einen detaillierten Ausweis zur Preisentwicklung wird die Statistikbehörde am 16. November vorlegen.

Die EZB rechnet wegen der weiterhin unterausgelasteten Kapazitäten im Euroraum mit einem mittelfristig gedämpften Inflationsdruck. Weil auch die Geldmengenentwicklung derzeit keinerlei Inflationsrisiken erkennen lässt, dürfte die EZB ihre Leitzinsen bis weit ins kommende Jahr hinein unverändert lassen.

(dapd )


 


 

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