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Managergehälter

„Explosion der Managergehälter erschüttert Deutschland"

In einer Sitzung des Koalitionsausschusses im Kanzleramt einigten sich die Parteispitzen auf schärfere Regelung der Managergehälter. Kernpunkte des Beschlusses sind eine Verlängerung der Haltefrist von Aktien der Manager sowie ein Mitspracherecht des gesamten Aufsichtsrates in Gehaltsfragen.

Bis spät in die Nacht tagten am Mittwoch die Koalitionsspitzen im Kanzleramt. Zum großen Durchbruch kam es bei der Sitzung allerdings nicht und so scheiterten weitergehende Forderungen offenbar am Widerstand der Union: „Offenbar müssen wir die erst in einer anderen Konstellation im Deutschen Bundestag durchsetzen", sagte SPD-Fraktionschef Peter Struck nach der siebenstündigen Tagung gegenüber Reuters.

Laut Unions-Fraktionschef Volker Kauder soll der Gesetzentwurfs in der nächsten Sitzungswoche von den Fraktionen verabschiedet und dann in den Bundestag eingebracht werden. Der Entwurf sehe unter Anderem vor, „die Haltefrist von Aktien für Manager von zwei auf vier Jahre zu verlängern und dass der Aufsichtsrat in Zukunft verpflichtet wird, bei schlechter Entwicklung einer Firma, auch während der Laufzeit eines Managervertrages, die Vergütung zu verringern“, schilderte CDU-Finanzexperte Otto Bernhardt die vereinbarten Punkte am Mittwoch gegenüber dem Focus. SPD-Fraktionsvize Joachim Poß warnte, die „Explosion der Managergehälter hat den sozialen Frieden in unserem Land erschüttert, denn wir hatten auf der anderen Seite Realstagnation“.

(Redaktion)


 


 

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