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Strategische Partnerschaft

Exportförderung für die Ernährungsbranche

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) werden künftig auf ausgewählten Auslandsmärkten zusammenarbeiten.

"Wir haben die Weichen gestellt, um deutsche Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf Exportmärkten gezielt beim Markteinstieg zu unterstützen", sagte Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Die Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) übernehmen die Betreuung und Beratung deutscher Unternehmen aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft. "Speziell für diese Firmen werden sie Kooperationsbörsen durchführen, Marktanalysen erstellen sowie Markterkundungs- und Geschäftsreisen organisieren, um diese unmittelbar an potenzielle Geschäftspartner in den Zielmärkten heranzuführen", unterstreicht DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben die praktische Bedeutung der neuen Vereinbarung.

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf die Standorte Brasilien (für Mercosur), China, Italien, Japan, Nordamerika, Österreich (für Mittelosteuropa) und Russland. Die Auswahl wurde gemeinsam mit der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft getroffen.

"An allen sieben Standorten werden die AHKs in enger Kooperation mit den ehemaligen CMA-Vertretern arbeiten, um eine Kontinuität bei der Erschließung dieser Zielmärkte sicherzustellen. So werden Synergien der deutschen Außenwirtschaftsförderung optimal genutzt", konkretisiert Müller.

Das BMELV unterstützt die Zusammenarbeit mit einer Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro über eine Laufzeit von rund zwei Jahren.

"Mit dem gemeinsamen Projekt können die AHKs künftig auch den Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft passgenaue Unterstützung anbieten", so Wansleben. "Insbesondere kleine und mittelständische Betriebe werden von dem neuen Angebot profitieren."

Das BMELV engagiert sich seit einigen Jahren gezielt für die Exportförderung. Durch den Wegfall der CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH zu Anfang dieses Jahres fehlt dem Agrarsektor auf bedeutenden Zielmärkten ein wichtiger Partner.

Mit 53 Milliarden Euro Exportvolumen hatte die Agrar- und Ernährungsbranche 2008 ein neues Rekordhoch erzielt.

(DIHK)


 


 

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