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17. Bielefelder Arabien-Symposium

Exportmärkte in Nah- und Mittelost und in Nordafrika erschließen

„Trotz der düsteren Wirtschaftslage der vergangenen Monate sehen wir für vereinzelte Branchen erste Anzeichen für eine leichte Verbesserung der internationalen konjunkturellen Lage. Das freut uns, es bleibt aber abzuwarten, ob sich dieser Trend in den nächsten Monaten stabilisiert“, betonte Ortwin Goldbeck, Präsident der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) bei der Eröffnung des 17. Bielefelder Arabien-Symposiums am 25. August 2009.

Die Veranstaltung stand unter dem Titel „Exportmärkte in Nah- und Mittelost und in Nordafrika erschließen“ und fand in der IHK in Bielefeld statt. Während die Prognosen für die meisten Länder auf eine deutlich sinkende Wirtschaftsleistung für das Jahr 2009 hindeuteten, so Goldbeck, erwarten beispielsweise Ägypten und das Emirat Katar positive Wachstumsraten von bis zu neun Prozent.

„Von der positiven Entwicklung in der arabischen Welt hat die gesamte deutsche Wirtschaft erheblich profitiert: Die deutschen Ausfuhren dorthin sind im Jahr 2008 um rund 20 Prozent auf den Rekordwert von 28 Milliarden Euro gestiegen. Im ersten Quartal 2009 konnten die deutschen Exporte im Vergleich zum Vorjahr um weitere knapp drei Prozent zulegen. Dies ist vor allem angesichts des deutschen Exporteinbruchs weltweit im gleichen Zeitraum um 21 Prozent bemerkenswert.“ Die deutschen Ausfuhren in die arabische Region hätten in den vergangenen Jahren nicht nur stark zugenommen, sondern summieren sich mittlerweile auf zehn Prozent des gesamten außereuropäischen Exports Deutschlands, erläuterte der IHK-Präsident weiter.

Neben seinen Ausführungen thematisierten im Rahmen des IHK-Arabien-Symposiums ausgewiesene Kenner der arabischen Märkte, Vertreter erfolgreich vor Ort operierender Unternehmen und fachkundige Referenten aktuelle unternehmerische Fragestellungen in ihren Vorträgen und Statements. Darüber hinaus führten Vertreter der Deutschen Außenhandelskammern aus
Ägypten, Algerien, Marokko, Saudi Arabien, Tunesien und den  Vereinigten Arabischen Emiraten mit interessierten  Unternehmensvertretern 60 Fachgespräche.

Die IHK Ostwestfalen befasst sich seit über 20 Jahren in Nordrhein-Westfalen schwerpunktmäßig mit dem Arabien-Geschäft. Vorrangig für die Länder der Arabischen Golfstaaten und den Iran organisiert sie Veranstaltungen und Unternehmerreisen und hat sich damit als Ansprechpartner insbesondere für den Mittelstand positioniert. An der Internationalen IHK-Begegnungswoche „Ostwestfalen meets…“ im Juni stand das Geschäft mit den Vereinigten Arabischen Emiraten im Blickpunkt. 1.700 Unternehmensvertreter nahmen an den verschiedenen Veranstaltungen dieser Woche teil.

(Redaktion)


 


 

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