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Fachkräftemangel

Falsch besetzte Positionen können Unternehmen in die Insolvenz führen

Steigender Fachkräftemangel, demografischer Wandel und nicht zuletzt die Globalisierung führen immer mehr dazu, dass es den Unternehmen an Führungskräften und Mitarbeitern fehlt, die über entsprechend passende Kompetenzen verfügen.

Oder im schlechtesten Fall werden sie nicht entsprechend ihrer Fähigkeiten eingesetzt. Das Resultat sind häufig frustrierte Mitarbeiter und Führungskräfte, die an den strategischen Unternehmenszielen vorbei arbeiten und damit die langfristige Wertsteigerung des Unternehmens verhindern. 

Schon jetzt wird es bei jeder dritten offenen Stelle schwierig, geeignetes Personal zu finden

Wie ernst dieses Problem zu nehmen ist, zeigt der Jahresmittelstandbericht 2011 der Arbeitsgemeinschaft Mittelstand, der Ende Mai diesen Jahres vorgestellt wurde: Dem Bericht zufolge weite sich aktuell der Fachkräftemangel für den Mittelstand zu einem massiven Problem aus. "Dem deutschen Innovations- und Wachstumsmotor droht der Treibstoff auszugehen", so der Präsident des Mittelstandsverbundes (ZGV) Wilfried Hollmann. Bereits bei jeder dritten Stelle gebe es große Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden. Es brauche daher einen gemeinsamen Kraftakt von Wirtschaft und Politik zur Fachkräftesicherung.

Auch die beiden Top-Berater Dr. Stephan Roth und Franz-Peter Staudt, geschäftsführende Gesellschafter von „R&S The Competence House“, sind sich sicher: Diese Entwicklung wird für mittelständische Unternehmen sehr schnell weitreichende wirtschaftliche Folgen bis hin zu drohenden Insolvenzen mit sich führen. Aus langjähriger Erfahrung als Wirtschaftspsychologe und Wirtschaftsinformatiker wissen die beiden Experten wovon sie sprechen. Sie haben das „Competence Performing System“ entwickelt und vor kurzem das Kölner Unternehmen „R&S The Competence House GmbH“ mit Sitz im Technologiepark Köln gegründet.

Die Kompetenzen im Vorfeld ermitteln und finden

Die Berater ermitteln die notwendigen Fähigkeiten von Führungskräften und Mitarbeitern, mit der derzeit am Markt besten Methodik zur Entwicklung und Messung von Kompetenzen. Schlüsselpositionen können auf diese Weise optimal besetzt werden. Die Methodik wurde von der Wirtschaftsuniversität Wien in einem unabhängigen Gutachten im Vergleich zu sechs anderen Verfahren im Bereich der Kompetenzmessung und -entwicklung bewertet und als das Beste beurteilt.

„Was sich recht akademisch darstellt, bildet zuletzt eine enorme Kostenreduzierung für Unternehmen. Sowohl die interne als auch die externe Rekrutierung der genau passenden Mitarbeiter wird enorm vereinfacht und ist extrem kostensparend“, erläutert Dr. Stephan Roth die Beratungsleistung seines Unternehmens.

Wie sieht die Methodik abseits jeglicher wissenschaftlicher Bewertung aus?

Im Rahmen eines Strategieworkshops mit den Mitgliedern der wichtigsten Managementebene werden die Unternehmensziele der nächsten zwei Jahre erarbeitet. Aufbauend auf dieser Grundlage werden 12 bis 16 Schlüsselkompetenzen identifiziert, die dem Unternehmen zur Strategieumsetzung verhelfen. Anschließend erfolgt eine Analyse der notwendigen Jobgruppen sowie die Erarbeitung von Soll-Kompetenzprofilen. Diese Ergebnisse dienen in einem nächsten Schritt als Grundlage der Kompetenzeinschätzung der Mitarbeiter (Soll-Ist-Vergleich) und es werden Vorschläge zur weiteren Personalentwicklung unterbreitet. „Damit ist die Erstellung einer so genannten „Kompetenzbilanz“ möglich. Sie bietet die Grundlage für eine exzellente Personalentwicklung und insbesondere auch gute Argumente bei Finanzierungsgesprächen, Firmenverkäufen oder Nachfolgeplanungen“, erklärt Franz-Peter Staudt. 

Das neu gegründete Unternehmen „R&S The Competence House“ im Kölner Technologiepark bietet eine ungewöhnliche Beratungsleistung. Insbesondere Führungskräfte mittelständischer Unternehmen haben die Möglichkeit, sowohl die eigenen Kompetenzen als auch die ihrer Mitarbeiter mit einer ausgefeilten Methodik unter die Lupe zu nehmen. Das Ziel: kompetente Mitarbeiter an der richtigen Stelle.

(Dorothea Dühr Public Voices)


 


 

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