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2011: Pleitegeier über mehr als 11.000 Firmen

11.215 Unternehmen stellten im Jahr 2011 bei den nordrhein-westfälischen Amtsgerichten einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 2,7 Prozent weniger als 2010 (damals: 11.521 Unternehmens-insolvenzen). In 8567 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in den übrigen 2648 Fällen musste die Eröffnung mangels Masse abgewiesen werden. Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren von den Unternehmensinsolvenzen 48.148 Beschäftigte betroffen.

Neben den Unternehmen beantragten im vergangenen Jahr 27.410 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelte es sich in 25.322 Fällen um Verbraucherinsolvenzen; das waren 3,8 Prozent weniger als 2010 (damals: 26.329). Die übrigen 2088 Fällen betrafen Nachlässe und andere Schuldner, beispielsweise ehemals Selbstständige.

Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Nordrhein-Westfalen war 2011 mit 38.625 zwar höher als im Jahr 2009 (37.501), aber um 2,9 Prozent niedriger als im Vorjahr (39 786). Die hieraus resultierenden Forderungen summieren sich auf voraussichtlich 8,9 Milliarden Euro (2010: 14,3 Milliarden Euro).

(Redaktion)


 


 

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