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FameLab

Bielefeld ist Gastgeber für Deutschlands kreativste Forschertalente

Die Hochschulstadt Bielefeld ist in dieser Woche der Treffpunkt für Deutschlands kreativste und wortgewandteste Wissenschaftstalente. Zehn junge Forscher treten am Donnerstag, 12. Mai, beim Deutschlandfinale von FameLab Germany in der Rudolf-Oetker-Halle (19 Uhr) an. Das Wissenschaftsbüro von Bielefeld Marketing holt in Kooperation mit dem British Council den internationalen Wettbewerb in die Hochschulstadt am Teutoburger Wald.

Die Regeln beim FameLab sind einfach, erklärt Gesa Fischer vom Wissenschaftsbüro. „Jedes Forschertalent hat drei Minuten Zeit, um einem Publikum ein selbst gewähltes wissenschaftliches Thema zu erklären. Jeder Beitrag muss natürlich sachlich korrekt sein, aber es kommt genauso darauf ein, möglichst verständlich und unterhaltsam komplexe Zusammenhänge darzustellen.“ Übrigens: Präsentationen mit PowerPoint-Folien – nicht nur in der Wissenschaft beliebt wie gefürchtet – sind streng verboten. Stattdessen setzen die Kandidaten ihre Fantasie, Handpuppen, selbst gebastelte Modelle oder Wasserpistolen ein. Sogar ein Gedicht über Stabheuschrecken gab es schon.

Beim Finale treten insgesamt zehn Teilnehmer aus ganz Deutschland an. Das Publikum erlebt eine Vorrunde sowie anschließend eine Finalrunde mit den besten fünf Kandidaten. Die Jungforscher haben sich zuvor bereits bei regionalen Entscheiden durchgesetzt. Auch eine Bielefelderin schnappte sich ein Finalticket: Sissy Lorenz von der Fachhochschule Bielefeld. Die Promotionsstudentin gewann den Vorentscheid in Bielefeld mit ihrem Thema „Wie Bäckerhefe in der Zeckenbekämpfung hilft“. Weitere Finalteilnehmer kommen unter anderem vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Stuttgart, vom Karlsruher Institut für Technologie und vom Deutschen Geoforschungszentrum in Potsdam. Die Teilnehmer werden bewertet von einer Jury um Prof. Dr.-Ing. Gerhard Sagerer, Rektor der Universität Bielefeld, Rachel Launay, Direktorin des British Council Germany, und die mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftsjournalistin Kristin Raabe.

Das internationale Wettbewerbsformat FameLab gibt es seit 2005 und ist inzwischen in rund 30 Ländern vertreten. Seit 2011 finden auf Initiative des Wissenschaftsbüros von Bielefeld Marketing als bundesweitem Partner des British Council auch Wettbewerbe in Deutschland statt. Bielefeld war zuletzt 2014 der Finalort. Die Schlussrunde findet erstmals in der Rudolf-Oetker-Halle statt.
Karten für das Finale am Donnerstag sind noch im Vorverkauf erhältlich und kosten sieben Euro (ermäßigt fünf Euro). Die Tickets gibt es in der Bielefelder Tourist-Information, Niederwall 23, Tel. (05 21) 51 69 99, [email protected].

(Redaktion)


 


 

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