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PePon-Mentoring-Programm

Familienunternehmen in OWL setzen auf Frauen-Mentoring

Gestern startete der dritte Jahrgang des PePon-Mentoring-Programms in der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld. 20 teilnehmende Unternehmen aus ganz OWL wollen die strategischen Vorteile des Programms nutzen und sich das Potenzial von weiblichen Nachwuchskräften langfristig sichern.

Dazu werden je 20 Mentees, Mentorinnen und Unternehmen für ein Jahr im Projekt vernetzt, welches durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

„Wir freuen uns sehr, in der dritten PePon-Staffel Unternehmen aus allen Teilen Ostwestfalen-Lippes eingebunden zu haben. Auch die Branchenvielfalt von Metallindustrie über IT-Unternehmen bis zu Kraftverkehr, Nahrungsmittel oder Mode zeigt deutlich, dass kein Unternehmen auf das Potenzial von Frauen zur Zukunftssicherung verzichten kann“, beschrieb Barbara Tigges-Mettenmeier, PePon Projektleiterin, die interessante Mischung der teilnehmenden Unternehmen im neuen Jahrgang. Tigges-Mettenmeier präsentierte zusammen mit ihrer Projektpartnerin Yvonne Gröning die neuen Tandems, bestehend aus Mentee und Mentorin, die ein Jahr aktiv in Einzelgesprächen und Workshops zusammenarbeiten. In seiner Begrüßungsrede betonte Heiko Gellmann, Geschäftsführer der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, dass gerade die Region OWL einen starken Mittelstand besitze, in dem Frauen in Führungspositionen sehr verbreitet seien.

In seiner Form bundesweit einmalig

Andrea Hellmich, Gruppenleiterin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, lobte den Erfolg und die Qualität des PePon-Programms. Es sei in seiner Form bundesweit einmalig. Das Cross-Mentoring vernetze Mentees, Mentorinnen und Unternehmen jeder Größe und forciere lokale Netzwerke und den Blick in andere Unternehmenskulturen. Insgesamt 42 Unternehmen haben sich innerhalb der gesamten Laufzeit am PePon-Mentoring-Programm beteiligt.

An der neuen Staffel nehmen 20 Unternehmen teil, zwölf Firmen davon erstmalig. „Noch in den 70er-Jahren zählten Frauen zur Randgruppe der schwer zu vermittelnden Arbeitskräfte“, zitierte Hellmich ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth in einem kürzlich erschienenen Spiegel-Interview. Heute gälten Frauen als hoch motiviert für Führungsaufgaben und als wertvolle Ressource für den Unternehmenserfolg. „Familienunternehmen – nie waren sie so wertvoll wie heute“, betonte Hellmich. Sie agierten ethischer und nachhaltiger, seien eng verbunden mit der Region und zeigten großes Engagement in der Gesellschaft.


 


 

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