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Fiat kauft sich bei Chrysler ein

Zwischen dem italienischen und US-amerikanischen Automobilhersteller wurde eine vorläufige Vereinbarung unterzeichnet, wonach Fiat sich mit 35 Prozent an der einstigen Daimler-Tochter beteiligt. Beide Konzerne sind schon seit längerem auf der Suche nach einem strategischen Partner.

Die vorläufige Vereinbarung sei momentan noch nicht bindend, heißt es im Handelsblatt. Fiat-Vize-Präsident John Elkann bestätigte aber, dass beide Unternehmen schon seit längerer Zeit in Verhandlungen stehen. Der italiensche Autobauer bezahlt nach Angaben die Anteile nicht mit Geld, sondern stellt Ideen und Know-How zum Bau von kleinen, spritsparenden Fahrzeugen zur Verfügung. Fiat erhofft sich durch den Zusammenschluss einen Einstieg in den amerikanischen Markt für das Modell Fiat 500, sowie der Tochtermarke Alfa Romeo.

Beide Unternehmen leiden zusehends unter den Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise. Während bei Chrysler der Grund für die Misere bei der verschlafenen Anpassung der Produktpalette an umweltschonende und spritsparende Fahrezuge zu suchen ist, sieht Fiat-Chef Sergio Marchionne für 2009 ein "Worst-Case-Szenario" voraus. "Es sei mit Nachfrageeinbrüchen von 10 bis 20 Prozent zu rechnen", so Marchionne. "Fiat  ist zu klein um im Alleingang zu bestehen". Die Italiener hatten zuletzt auch schon mit BMW über eine Kooperation gesprochen.

Die Daimler AG will weiterhin die restlichen Anteile ihrer ehemaligen US-Tochter abstoßen. "Daran hat sich auch nichts geändert", teilte eine Sprecherin des Unternehmens mit. Der Stuttgarter Konzern hält momentan noch 19,9 Prozent an Chrysler.

(Redaktion)


 


 

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