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Flötotto

Ein Lebensgefühl wird Kult: Das Profilsystem von Flötotto feiert 40. Geburtstag

„Wenn Sie jetzt gleich mal zu Ihrem Kiosk an der Ecke gehen, bekommen Sie dort für 50 Pfennig einen prima Möbelkatalog“ – so lautet ein bekannter Werbespruch in den 1970ern.

Die design- und stilbewussten Deutschen folgen dem Aufruf, als hätten Sie nur darauf gewartet, dass Flötotto ihnen das Profilsystem in die Wohnung bringt. Der Katalog für das modulare System aus Buchenholz erreicht eine Auflage von 300 000 Exemplaren und wird am Büdchen wie eine Zeitschrift verkauft. Das hochwertige und robuste Profilsystem trifft den Nerv der Zeit und zieht in deutsche Haushalte ein. Ob Wohn- oder Schlafzimmer, Arbeits- oder Kinderzimmer, mit seinem Baukastenprinzip erobert das flexible und funktionale Holzsystem jeden Raum. In einer Zeit, in der man das Klappbett am helllichten Tag im Schrank verschwinden lässt, ist das Profilsystem von Flötotto eine Antwort auf das Lebensgefühl der Deutschen.

Heute ist das Profilsystem ein Stück unserer Alltagskultur – ein Klassiker, der sich über die Trends aller Jahrzehnte hinweggesetzt hat und der seit 40 Jahren erfolgreich in Ostwestfalen produziert wird. Das Profilsystem mit der prägnanten Rahmenkonstruktion tritt in den 1970er Jahren als Möbelfamilie auf: Neben den typischen Profilregalen und Kommoden – Container genannt – gibt es Profiltische und Schreibtische, Profilstühle und Sessel, Betten und Kindermöbel sowie Dekoelemente von der austauschbaren farbigen Griffmuschel bis zum Spiegel. Der Objektbereich weiß schnell die Eigenschaften des Profilsystems zu schätzen: Kindergärten, Pflegeheime und Jugendherbergen werden mit dem Profilsystem ausgestattet. Auch Großraumbüros, Konferenzräume und Wartezimmer profitieren von den Möbeln, die sich immer wieder anbauen lassen und die als „unkaputtbar“ gelten. Bis heute wurden mehr als 5 Millionen Meter Holz verarbeitet.

Hinter der Idee steckt ein einfaches Prinzip

Dabei ist die Idee des Profilsystems schlichtweg einfach: Kernelement ist ein massives Stück Holz. Die vierkantigen Holzprofile, hochwertig vergütet, bilden mit den Eckverbindungen die Rahmenkonstruktion. An dieser Konstruktion wird die Stabilität des Profilsystems sichtbar: Die drei Massivholzprofile stoßen exakt aufeinander und werden fest verschraubt. Der Rahmen bekommt dann eine innenliegende Nut, in die die kunststoffbeschichteten Holzflächen eingefasst werden.

„Dieses einfache Prinzip ist aus dem Bauwesen bekannt. Wir haben es nur vereinfacht und revolutioniert, weil die Schraubverbindungen zu sehen sind“, erklärt Frederik Flötotto, Geschäftsführer des Unternehmens. Das Prinzip wurde sichtbar – und zum Kult. Das Profilsystem überlebt alle Trends „Früher war das Profilsystem in vielen deutschen Wohnzimmern zu finden; besonders in den Siebzigern, als die Einrichtung eher dogmatisch und ein Stilmix undenkbar war. Das Profilsystem lässt sich immer wieder umbauen und variieren und passt sich so ganz unkompliziert zeitgemäßen Einrichtungsstilen an.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Klassikers garantiert seither ein sehr flexibles modulares System, das nach wie vor stark in Wohn- und Funktionsräume eingesetzt wird“, so Frederik Flötotto. Die vielen Möglichkeiten, die das System bietet und die absolute Stabilität und Robustheit sind Eigenschaften, die das Profilssystem zu einem langlebigen Möbelstück machen. Die Wickelkommode wird, wenn sie ausgedient hat, im Handumdrehen zu einem Schrank und einem Regal. „Die meisten nehmen ihre Flötotto Container auch noch mit in die erste eigene Wohnung“, weiß der Unternehmer.

(Redaktion)


 


 

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