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Bundesverband mittelständische Wirtschaft begrüßt Verkauf der WestLB durch Friedrich Merz als Treuhänder

Die Entscheidung, Friedrich Merz als Treuhänder einzusetzen und die restlichen Anteile der WestLB zu privatisieren, stößt im Mittelstand auf volle Zustimmung. Hierzu erklärt der Landesgeschäftsführer des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Herbert Schulte:

"Für mich ist die Personalie Friedrich Merz eine optimale und symbolträchtige Lösung. Merz ist als früherer Vertreter des wirtschaftspolitischen Flügels der CDU-Bundestagsfraktion der Richtige für diese Aufgabe. Der deutsche Steuerzahler darf nicht länger in Gewährträgerhaftung für die ruinösen Geschäftsmodelle der Landesbanken genommen werden. Die Finanzmarktkrise hat deutlich gemacht, was wir in früheren Zeiten schon bemängelt haben: Die WestLB hat in der Vergangenheit, die Förderung der mittelständischen Unternehmen zugunsten riskanter Hypothekengeschäfte in den USA oder der politisch motivierten Subventionierung des Steinkohlenbergbaus über Bürgschaften vernachlässigt. Die Quittung dieser verfehlten Geschäftspolitik zahlte in den vergangenen Jahren der Steuerzahler. Der Erlös, der sich aus dem Verkauf des Landesanteils ergibt, sollte unmittelbar der Sanierung des nordrhein-westfälischen Landeshaushalts zugute kommen. Ich hoffe sehr, dass im nächsten Schritt auch andere Pleitebanken, die sich mehrheitlich im Staatseigentum befinden, privatisiert werden. Wettbewerb ist das einzige Mittel, die Banker dazu zu zwingen, ihre riskanten Geschäftspraktiken zu überdenken und sich wieder auf das Kerngeschäft zu konzentrieren."

(Redaktion)


 


 

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