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  • 23.06.2010, 10:32 Uhr
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Zukunft Existenzgründer

Gründerzuschuss: Jetzt müssen sich Gründer beeilen und sich besser vorbereiten

Existenzgründer werden es in Zukunft wohl noch schwerer haben. Im Rahmen des Sparpaketes der Bundesregierung wurde auch beschlossen, zahlreiche Förderprogramme der Arbeitsagenturen zu überprüfen.

Das könnte auch den sogenannten Gründerzuschuss betreffen, der bislang als Pflichtleistung an alle Gründer ausbezahlt wurde, wenn diese die formalen Voraussetzungen erfüllt haben. Der Rechtsanspruch auf Gründerzuschuss wackelt. Schon jetzt schauen die regionalen Arbeitsagenturen genauer hin und nutzen ihre Entscheidungsspielräume zu Lasten der Gründer aus. „Wir gehen davon aus, dass der Gründerzuschuss ab dem kommenden Jahr nur noch als freiwillige Ermessensleistung der Arbeitsagenturen gewährt wird“, erklärt Jens Wörmann, Gründer und Geschäftsführer von Ultimo/q2b. Dann werde es keinen Rechtsanspruch mehr geben und voraussichtlich werde die Zahl der Gründungen infolge dessen sinken. Außerdem käme es schon jetzt vermehrt zu Ablehnungen von Gründerzuschüssen aus formalen Gründen. Insbesondere die Tragfähigkeit der Konzepte werde immer öfter angezweifelt.

Wörmann und der interdisziplinäre Berater- und Expertenverbund Ultimo/q2b engagieren sich vor allem im Bereich der Gründungsberatung und kennen die aktuellen Tendenzen aus der Praxis. Die Tragfähigkeit und die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Businesspläne muss jeweils von einem Steuerberater oder einer anerkannten öffentlichen Stelle wie zum Beispiel einer IHK oder Handwerkskammer bescheinigt werden. „Die Arbeitsagenturen schauen sehr genau hin, wer diese Bescheinigung ausstellt“, erklärt Wörmann. Die Zeiten unsolider und auf persönlichen Beziehungen basierender Gefälligkeitsgutachten sei vorbei. Inzwischen sei echte Expertise und eine sorgfältige Business-, Geschäfts- und Organisationsberatung gefragt.

Wer sich vor Antragstellung beraten lasse und vor allem auf qualifizierte und erfahrene Berater setze, könne seine Chancen auf den Gründerzuschuss deutlich erhöhen. „Augen auf bei der Beraterwahl“, so das Motto, das Wörmann den Gründern mit auf den Weg gibt. Akkreditierungen der KfW oder belegbare Referenzen und erfolgreiche Gründerprojekte seien die Mindestvoraussetzungen für einen Berater, der sich als Gründungsexperte verstehe. Gute Berater wüssten in der Regel auch Bescheid über weitere Fördermöglichkeiten und Zuschüsse, die im Vorfeld der eigentlichen Gründung gewährt werden können. „In vielen Bundesländern wird auch die Vor-Gründungsberatung aus öffentlichen Mitteln unterstützt“, erklärt Wörmann. Diese Angebote sollten Gründer unbedingt nutzen. Es gelte jetzt für Gründer, schnell zu handeln und vor allem die richtigen Ratgeber zu befragen.

Gründerberatung sei eine wertvolle, teils existenzielle Unterstützung und keine „Spielwiese“ für Jedermann, bekräftigt Wörmann seinen Qualitätsanspruch. Auch deshalb arbeite Ultimo/q2b nach strengen Qualitätskriterien und habe sich nun auch nach DIN ISO 9001 zertifizieren lassen. „Erfolgreiche Gründerberatung erfordert überprüfbare Qualitätsstandards“, ist sich Wörmann sicher. Diese und andere Themen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Start-Messe in Nürnberg – zumindest seitens des Expertenverbundes Ultimo/q2b. Das anerkannte Franchise -System wird auch in diesem Jahr seine umfangreiche Beratungs- und Dienstleistungsexpertise darstellen und für die „kompetente und umfassende Qualität aus einer Hand“ werben.

Neben Wörmann und dem Team der Bielefelder Zentrale werden auch 5 der insgesamt 140 Ultimo/q2b-Experten an dem Stand präsent sein und den Gründern und Fachbesuchern Rede und Antwort stehen. Als besonderes Geschenk hat sich das Unternehmen diesmal etwas besonderes einfallen lassen: Jeder Besucher, der vorher einen Termin mit den Experten von Ultimo/q2b vereinbart hat, bekommt ein Lexware-Produkt gratis. „Dies ist das Resultat unserer guten Partnerschaft mit dem Softwareproduzenten Lexware“, erklärt Wörmann, der dazu rät, dieses Angebot zu nutzen. „Da in den vergangenen Jahren fast alle Gesprächstermine ausgebucht waren, empfiehlt sich ohnehin eine vorherige Buchung.“ Nun werde diese auch noch mit einem Geschenk belohnt.

(Redaktion)


 


 

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