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Studie zur Hörsicherheit zeigt

Gutes Gehör im Straßenverkehr enorm wichtig - aber Hörschwäche wird oft nicht wahrgenommen

Die Bundesbürger sind sich der Gefahren, die durch Hörprobleme im Straßenverkehr entstehen können, zunehmend bewusst: 95 Prozent der Teilnehmer einer aktuellen Studie von GEERS Hörakustik mit dem ADAC Westfalen und Ostwestfalen-Lippe erachten ein gutes Gehör im Straßenverkehr als wichtig bis sehr wichtig. 85 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass das Tragen von Hörgeräten bei einer Hörschädigung die Verkehrssicherheit deutlich erhöhen würde.

Insgesamt hatten sich an der Studie 628 Menschen zwischen 21 und 88 Jahren beteiligt. Wissenschaftlich begleitet wurde die Studie vom Hörzentrum Oldenburg. Die Probanden mussten in einem Fragebogen angeben, wie sie Geräusche im Straßenverkehr subjektiv wahrnehmen und wie sie die Bedeutung des Hörens im Straßenverkehr beurteilen. Zuvor wurde mit einem Hörtest objektiv geprüft, ob sie einen Hörverlust haben oder nicht.

Rund 15 Millionen Menschen in Deutschland haben ein Hörproblem, aber längst nicht jeder trägt ein Hörgerät. "Unsere Studie zeigt: Wenn man den Menschen die ganz konkreten Folgen eines Hörverlusts - etwa die mangelnde Sicherheit im Straßenverkehr - verdeutlicht, steigt die Bereitschaft, sich mit dem Tragen eines Hörgeräts auseinanderzusetzen", erklärt Christina Rempe, Dipl.-Ing. für Hörtechnik und Audiologie bei GEERS Hörakustik.

Die Fakten sprechen für sich: Studienteilnehmer mit einer Hörschwäche hatten Probleme, eine Fahrradklingel oder eine Autohupe zu lokalisieren, d.h. die Richtung zu bestimmen, aus der das Geräusch kam. Ist man nicht in der Lage zu erkennen, woher ein Geräusch stammt, kann dies im schlimmsten Fall auch zu Unfällen führen - egal, ob man im Auto unterwegs ist oder als Fußgänger am Straßenverkehr teilnimmt. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie: Mehr als die Hälfte der Befragten, die sich selbst als normalhörend bezeichneten, besaßen laut Hörtest eine messbare Hörschwäche. "Wenn das Sehvermögen nachlässt, sind die Menschen deutlich sensibler als bei einem beginnenden Hörverlust", weiß Dr. Peter Meintz, Pressesprecher des ADAC Westfalen. "Wir müssen jedoch dahin kommen, dass die Verkehrsteilnehmer auch bei ersten Anzeichen einer Hörschwäche sofort etwas unternehmen!"

(Redaktion)


 


 

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