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Handy-Verlust

Ersatzgedächtnis: handlungsunfähig, wenn das Smartphone futsch ist?

Viele Menschen kennen die Mobilfunknummern von Freunden oder Familie nicht auswendig. Beim Verlust ihres Smartphones sind sie deshalb handlungsunfähig.

Eine Studie des Unternehmens Kasperky Lab ergab, dass verlorene Handys einen Erinnerungs-Ausfall für Betroffene bedeuten. "Die Telefonnummern unserer Liebsten sind immer nur einen einzigen Klick entfernt. Deshalb kümmern wir uns nicht mehr darum, sie uns einzuprägen", erklärt David Emm von Kasperky Lab. Smartphone, Tablet und Co. haben mittlerweile einen extremen Wichtigkeitsgrad im Alltag gewonnen.

Vergleichbar mit einem Add-On, speichern sie all das ab, was sich unser Gehirn ohne sie hätte einprägen müssen. 91 Prozent der befragten US-Amerikaner geben an, dass sie auf das Internet angewiesen sind, um sich an Dinge zu erinnern. Auch 80 Prozent der Europäer geben zu, dass sie das Internet sozusagen als universales Referenzbuch verwenden. Unter den 16- und 24-Jährigen glauben mehr als die Hälfte, dass ihr Mobilgerät all die Informationen liefern kann, die sie benötigen.

Erinnerungen gehen verloren

"Wir müssen vor allem die Langzeitauswirkungen dieses Phänomens verstehen und uns somit klarmachen, wie wir wichtige Erinnerungen schützen und bewahren", so Emm. Die Studie von Kasperky geht noch einen Schritt weiter und fragte die Teilnehmer, wie es für sie wäre, wenn sie ihr Smartphone verlieren würden. 51 Prozent der US-Amerikaner glaubten, beim Verlust des Handys extrem verzweifelt zu sein. Auch 40 Prozent der Europäer fürchten dieses Moment, denn die Beraubung ihres Handys käme einem Gedächtnisverlust gleich.

(Redaktion)


 


 

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