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Hightech made in OWL

OWL-Innovationspreis 2011 geht an Paragon / Sonderpreis für Hettich

Gurtmikrofon überzeugt die Jury

Große Anerkennung für Hightech made in OWL: Das Gurtmikrofon belt-mic hat die Jury begeistert. Darum bekommt der Delbrücker Automobilzulieferer Paragon den Innovationspreis der OstWestfalenLippe Marketing GmbH. Der Start-up-Preis für die beste Gründeridee geht an das Bielefelder Recyclingunternehmen Saperatec. Einen Sonderpreis bekommt der Möbelzulieferer Hettich aus Kirchlengern für sein neues Schubkastensystem Architec.

Insgesamt 98 ostwestfälisch-lippische Unternehmen hatten sich mit 102 innovativen Ideen um den Preis beworben. „Auf dieses Ergebnis sind wir stolz. Der Innovationspreis macht die enorme Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der heimischen Wirtschaft sichtbar“, freut sich Herbert Weber, Geschäftsführer von OWL Marketing.

Zudem zeigen die Bewerbungen aus vielfältigen Branchen – von Maschinenbau und Elektrotechnik über Möbel, Energie und Bauen bis zu Ernährung und Gesundheit – eindrucksvoll die große Bandbreite der regionalen Unternehmen auf. „Die Auswahl der Preisträger war nicht einfach, denn die Qualität der Bewerbungen war insgesamt ausgezeichnet“, berichtet Thomas Niehoff, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen und Sprecher der Jury.

Mit belt-mic wird ein Anschnallgurt zum Hightech-Produkt. Die Delbrücker Paragon AG hat ein hochmodernes Mikrofon entwickelt, das direkt ins Gurtgewebe integriert ist. „Die Verbindung traditioneller Webtechnik mit modernster Elektronik macht das Produkt einzigartig und zu einem überaus hilfreichen Produkt für den Alltag“, stellt Michael Wippermann, Unternehmenssprecher von E.ON Westfalen Weser, stellvertretend für Jury-Mitglied Henning Probst heraus. Dank belt-mic stärkt Paragon seine Position als führender Anbieter von Akustiksystemen für Autos weiter. Strom aus Sonnenlicht ist ein wichtiger Baustein der Energiewende, die Zahl der Photovoltaikmodule auf Deutschlands Dächern wächst rasant. Doch was geschieht mit ausgedienten Solarpaneelen? Eine innovative Antwort hat die Bielefelder Saperatec GmbH entwickelt und bekommt dafür den Start-up-Preis. Saperatecs in jahrelanger Arbeit entwickeltes Verfahren zur Verwertung ausrangierter Photovoltaikanlagen stellt sicher, dass wertvolle Rohstoffe recycelt werden. „Eine Geschäftsidee mit hohem Zukunftspotenzial“, ist Jury-Mitglied Christian Kracht, Marketingleiter der Stadtwerke Bielefeld, überzeugt.

Für sein neues Schubkasten-Plattformkonzept Architech mit einmaligem Komfort und außerordentlicher Stabilität bekommt der Möbeltechnologie-Hersteller Hettich aus Kirchlegern einen Sonderpreis. „Das Unternehmen setzt mit dieser Produktlinie ganz neue Maßstäbe und sichert seine Zukunftsfähigkeit“, lobt Dr. Oliver Herrmann, Präsident der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und Jury-Mitglied. Zusätzlicher Pluspunkt ist die ressourceneffiziente Produktion.

Offiziell verliehen wird der OWL-Innovationspreis MARKTVISIONEN 2011 am 8. Dezember im MARTa Herford. Festredner der Veranstaltung ist Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.

(Redaktion)


 


 

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