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Arbeitsmarkt

Höherqualifizierte von Krise besonders betroffen!

Eine Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ergab, dass besonders Menschen mit Abitur von der wirtschaftlichen Lage betroffen sind.

Die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Fach- und Hochschulreife sei innerhalb eines Jahres um fast 25% gestiegen. Bei Personen mit mittlerer Reife, Hauptschulabschluss oder keinem Abschluss fielen die Zuwächse infolge der Krise weniger stark aus: Die Quote bei Hauptschulabgängern ist nur um 10,8% gestiegen, bei Schulabgängern mit Mittlerer Reife um 5,4%. Auch die Arbeitslosenquote bei Menschen ohne Schulabschluss ist nur um 5,5% gestiegen.

Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Unternehmen in Zeiten der Wirtschaftskrise aus Sparmaßnahmen eher Geringqualifizierte einstellen. Deutlich wird, dass auch eine gute schulische Ausbildung heutzutage nicht mehr vor Arbeitslosigkeit schützt.

Bei Menschen mit Fach- oder Hochschulreife ist laut DGB zudem ein wachsendes Risiko der Verarmung festzustellen. Nach den Berechnungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes sei die Zahl der Hartz-IV-Empfänger bei Hochqualifizierten im August um fast 14% gestiegen. Bei Hauptschulabsolventen stieg dieser Wert im selben Zeitraum hingegen nur um 1,4%, bei Schulabbrechern um 1,6%.

(Redaktion)


 


 

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