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Bertelsmann Stiftung

Hoher Stellenwert für frühkindliche Bildung

Frühkindliche Bildung hat in Deutschland insgesamt deutlich an Stellenwert gewonnen. Das geht aus einer am Montag in Gütersloh veröffentlichten Untersuchung der Bertelsmann Stiftung hervor.

Auch in NRW, wo seit einigen Jahren vor allem die Plätze für Kinder unter drei Jahren ausgebaut werden, wird mehr für frühkindliche Bildung getan. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern liegt NRW bei solchen Investitionen im Mittelfeld. An der Spitze hat im Jahr 2007 Berlin gestanden, das mit rund 4150 Euro pro Kind fast 70 Prozent mehr investierte als NRW. Am unteren Ende der Skala rangierten Schleswig-Holstein (rund 1950 Euro), Niedersachsen (rund 2000 Euro) und Bayern (rund 2100 Euro). Nach der Untersuchung haben in NRW im vergangenen Jahr knapp zehn Prozent der Einjährigen eine frühkindliche Bildungseinrichtung besucht oder wurden in Tagespflege betreut, bei den Zweijährigen waren es fast 24 Prozent.

NRW liege damit jeweils unter dem Durchschnitt der westlichen Bundesländer von 12,4 Prozent bei den Ein- und 29,7 Prozent bei den Zweijährigen. Die Berechnungen für die Untersuchung wurden vom Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut/Technische Universität Dortmund im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vorgenommen. Der Ländermonitor 2010 wertet die Daten der aktuellen Kinder- und Jugendhilfestatistik 2009 aus. Grundlage der Investitionsberechnungen sind die aktuellsten verfügbaren Rechnungsergebnisse der kommunalen und öffentlichen Haushalte für die Jahre 2005 bis 2007, die vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht werden, ergänzt um Angaben der Bundesländer.

(Redaktion)


 


 

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