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Holding

Unter einer Holding wird in der Regel die Verbindung einer Muttergesellschaft (bsp. Arcandor) mit mehreren Tochterunternehmen (Arcandor: Primondo, Karstadt, Thomas Cook) verstanden. Der Begriff ist jedoch juristisch nicht fixiert und wird auch in der Literatur unterschiedlich verwendet.

Eine Holding besteht mindestens aus zwei Ebenen. Als Dach fungiert die Muttergesellschaft, darunter können sich mehrere rechtlich und organisatorisch selbständige Tochterunternehmen, an der die Muttergesellschaft Anteile besitzt, befinden. Handelt es sich hierbei um einen Mehrheitsbesitz und/oder ist ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, so spricht man von einem Konzern.

Maßgeblich für die Arbeit einer Holding sind weniger der Eingriff in operative Abläufe, sondern die Verteilung der Eigentumsrechte. Leistungen, Erträge und Werte werden somit in den Tochterunternehmen erwirtschaftet, produziert und erbracht. Viele Holding-Gesellschaften versuchen, unter ihren Töchtern Synergieeffekte (Einsparungen) zu realisieren. Die Holding kann hier vor allem Steuervorteile für sich nutzen. Nachteilig wirkt sich oftmals der hohe administrative Aufwand bei der Steuerung der Untereinheiten aus, die sich zudem mit den Zielen der Holding-Gesellschaften häufig nur schwer identifizieren können.

(Redaktion)


 


 

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