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IHK Lippe zu Detmold

Lippische Wirtschaft wächst leicht

In den 117 lippischen Betrieben des verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten wurden von Januar bis Juli 2012 drei Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem leichten Plus gegenüber dem Vorjahresniveau.

"Zurzeit trägt der Export das Wirtschaftswachstum, die Inlandsnachfrage ist rückläufig", erläutert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) die Hintergründe für diese Entwicklung. Die lippische Wirtschaft ist in den ersten sieben Monaten dieses Jahres damit weit stärker gewachsen als die Industrie in Nordrhein-Westfalen. Die Exportquote, das ist der Anteil des Auslandumsatzes am Gesamtumsatz, lag mit 46,8 Prozent weit über dem Landesdurchschnitt.

Das Umsatzwachstum war mit knapp 18 Prozent am Stärksten im Maschinenbau. Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsnachfrage wuchsen in dieser Branche zweistellig.

Die Elektroindustrie, Lippes größte Einzelbranche, meldete demgegenüber ein Umsatzminus von 2,3 Prozent. In der Möbelindustrie und der chemischen Industrie waren die Geschäfte ebenfalls rückläufig.

Die Zahl der Beschäftigten lag mit 23.816 im Jahresdurchschnitt um drei Prozent über dem Vorjahresniveau (NRW plus 2 Prozent). Die meisten neuen Arbeitsplätze entstanden in der Elektroindustrie. Aber auch Maschinenbau und Metallindustrie stellten zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. In der Möbelindustrie hielt demgegenüber der Arbeitsplatzabbau unverändert an.

(Redaktion)


 


 

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