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  • 15.11.2010, 11:21 Uhr
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  • Bielefeld/ Ostwestfalen-Lippe
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IHK Ostwestfalen zu Bielefeld

IHK kritisiert Verkehrsplanung

In der aktuellen Bedarfsplanüberprüfung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wurden aus Sicht der IHK Bielefeld zu Ostwestfalen für die Region wichtige Verkehrsprojekte gestrichen. Harald Grefe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer, nimmt deshalb Stellung.

"Das für die Wirtschaft in Ostwestfalen dringlichste Schienenvorhaben ist aus der Agenda des Bundes gestrichen worden. Gemeint ist damit die Beseitigung des Nadelöhrs zwischen Minden und Seelze in Niedersachsen durch den Ausbau von zwei auf vier Gleise. Was sich lokal anhört, ist von europäischer Dimension. Dieser Abschnitt ist als Teil des Ost-West-Korridors zwischen Polen, Ostwestfalen, den Niederlanden und Frankreich sowohl für den Güter- als auch für den Personenverkehr hoch relevant. Zwar wird die gesetzliche Bedarfsplanung des Bundes bis 2015 wohl nicht geändert, dennoch ist durch die Erklärung von Bundesminister Ramsauer nun eindeutig, dass es in den nächsten 15 Jahren wohl nicht zu dem Ausbau des Schienenengpasses kommen wird. Das ist erklärungsbedürftig. Positiv ist, dass der zweigleisige Ausbau zwischen Minden und Nienburg und die Maßnahmen auf der Achse Löhne – Braunschweig – Wolfsburg nicht betroffen sind. Auch die für den Kreis Paderborn besonders wichtige Mitte Deutschland Verbindung fällt nicht unter den Tisch.“

(Redaktion)


 


 

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