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  • 08.12.2009, 14:28 Uhr
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IHK Ostwestfalen zu Bielefeld

IHK-Vollversammlung fordert: Aus- und Neubau der B 64n jetzt!

Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat in ihrer jüngsten Sitzung am 7. Dezember 2009 eine Resolution verabschiedet, in der der beschleunigte Ausbau der B 64n zwischen Rheda-Wiedenbrück und westlich Warendorf gefordert wird.

Angeregt wurde das Positionspapier der regionalen gewerblichen Wirtschaft von der Unter-nehmerinitiative B 64 Plus mit 130 Mitgliedern aus den Kreisen Gütersloh, Warendorf und den beiden Oberzentren Bielefeld und Münster. Ihr Sprecher, Ingo Steinel, Geschäftsführender Gesellschafter der Steinel GmbH in Herzebrock-Clarholz, warb in seinem Statement vor der IHK-Vollversammlung, sich nachhaltig dafür einzusetzen, dass die Ortsumgehung von Herzebrock-Clarholz wieder Berücksichtigung im „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesfern-straßenbedarfsplanes findet. Steinel: „Die Planungen kommen zwar endlich voran. Das nützt aber nichts, wenn am Ende zwar das Planungsrecht da ist, aber der Bund keine Mittel für den Bau bereitstellt.“
Laut Resolution soll spätestens bis Ende 2016 die Verkehrsfreigabe der drei Ortsumgehungen von Herzebrock-Clarholz, Beelen und Warendorf erfolgen. Unmittelbar danach sollen auch die übrigen Abschnitte der B 64n zwischen Rheda-Wiedenbrück und dem westlichen Warendorf durchgängig im so genannten „2+1-Spurenausbaustandard“ zu einer kreuzungsfreien Kraftfahrtstraße ausgebaut werden.

IHK-Verkehrsausschussvorsitzender Dr. Andreas Hettich ist optimistisch, dass auch die Planung beschleunigt werden kann. „Als nächster Schritt muss die Entwurfsplanung von den Verkehrsministerien in Düsseldorf und Bonn genehmigt werden, damit das förmliche Planfeststellungsverfahren endlich beginnen kann. Dieser Schulterschluss zwischen der Unternehmerinitiative und der regionalen Wirtschaft soll dabei helfen, den Entscheidungsträgern dort unsere Entschlossenheit zu demonstrieren.“ So werde die IHK die Resolution konkret dafür nutzen, für eine zügige Bearbeitung der inzwischen gereiften Trassenplanung zu werben und das Vorhaben wieder ins Gespräch für eine Einstufung in den „Vordringlichen Bedarf“ des Bundesfernstraßenbedarfsplans zu bringen.

(Redaktion)


 


 

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