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IHK-Report

IHKs und Handelsverband OWL veröffentlichen erstmals Handelsreport:

Insgesamt gibt es in Ostwestfalen-Lippe 1.491 Einzelhandelsbetriebe ab einer Größe von 500 Quadratmetern, die zusammen eine Gesamtverkaufsfläche von mehr als 2,5 Millionen Quadratmeter ergeben. Davon entfallen allein rund 900.000 Quadratmeter auf das Sortiment Nahrungs- und Genussmittel. Das geht aus dem Handelsreport OWL 2014 hervor, den die Industrie- und Handelskammern (IHK) Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold sowie der Handelsverband Ostwestfalen-Lippe e. V. jetzt erstmals herausgegeben haben.

In dem Werk werden die aktuellen Strukturen und wesentlichen Kennzahlen des Einzelhandels in Ostwestfalen-Lippe aufgezeigt. Darüber hinaus soll der Handelsreport der Diskussion und Auseinandersetzung mit der Einzelhandelsentwicklung in OWL dienen. „Die Zahlen belegen, dass der Handel in Ostwestfalen-Lippe ein bedeutender Wirtschaftszweig ist“, betont Harald Grefe, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Ostwestfalen. Die Verkaufsflächenausstattung in der Region sei in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten unterschiedlich - im Kreis Paderborn entfielen je 1,6 Quadratmeter Verkaufsfläche auf jeden Einwohner, im Kreis Lippe beispielsweise 0,88 Quadratmeter. Auch im Bereich der wohn-ortnahen Versorgung zeige sich ein differenziertes Bild: Lebensmittelbetriebe seien gerade in kleineren Zentren wesentliche Frequenzbringer und sorgten somit für einen erhöhten Anteil weiterer Geschäfte vor Ort.

„Der Steuerung des Einzelhandels auf gewünschte Standorte kommt somit in jeder Kommune eine hohe Bedeutung zu“, unterstreicht Maria Klaas, Geschäftsführerin der IHK Lippe. Dazu böten kommunale Einzelhandelskonzepte die entsprechende Grundlage. Sie seien bereits heute in vielen Städten und Gemeinden in OWL gelebte Planungspraxis. Die IHKs Ostwestfalen sowie Lippe und der Handelsverband stehen demnach für ein übergeordnetes Interesse an einer ausgewogenen Einzelhandelsentwicklung mit lebendigen Innenstädten und Ortszentren und bringen diese Position in die Erarbeitung von Einzelhandelskonzepten ein.

„Es ist ersichtlich, dass in Ostwestfalen-Lippe neue Trends und Betriebsformen die Handelslandschaft immer wieder nachhaltig verändert haben“, erläutert Thomas Kunz, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Ostwestfalen-Lippe. Wachsende Umsatzanteile des Online-Handels setzten den klassischen stationären Einzelhandel unter Druck. Aber auch der bundesweite Trend zu immer größeren Verkaufsflächen sorge für Veränderungen und Herausforderungen im Einzelhandel der Region.

(Redaktion)


 


 

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