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IHK-Report

Ostwestfalens Industrie verzeichnet im ersten Quartal Plus von 4,2 Prozent

Die Umsätze des Verarbeitenden Gewerbes in Ostwestfalen sind von Januar bis März 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,2 Prozent gestiegen, teilt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) mit. Damit erwirtschafteten die Industriebetriebe der Region mit 50 und mehr Beschäftigten im ersten Quartal 2014 einen Umsatz von 9,8 Mrd. Euro.

Während die Inlandsumsätze im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 Prozent auf 6,3 Mrd. Euro gestiegen sind, legten die Auslandsumsätze um 6,2 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro zu. Ostwestfalens Wirtschaft startete damit in den ersten drei Monaten erfolgreicher ins Jahr 2014 als Nordrhein-Westfalen insgesamt: Hier stiegen die Industrieumsätze um 1,8 Prozent auf 77,9 Mrd. Euro. „Die Entwicklung der Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe in Ostwestfalen ist sehr erfreulich und belegt die wirtschaftliche Stärke der Industrie in unserer Region“, betont IHK-Geschäftsführer Dr. Christoph von der Heiden.

Nahezu alle großen Industriebranchen in Ostwestfalen können im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Umsatzwachstum vorweisen. Der Maschinenbau als zweitstärkste Branche der Region steigerte seinen Umsatz um 11,2 Pro-zent auf 1,6 Mrd. Euro. Die Möbelindustrie verzeichnet mit einem Umsatz von 995 Mio. Euro ein Plus von 3,2 Prozent. Die Hersteller von Metallerzeugnissen konnten im ersten Quartal 2014 bei ihren Umsätzen um 6,2 Prozent auf 755 Mio. Euro zulegen; die Steigerung bei den Herstellern elektrischer Erzeugnisse beträgt 12,1 Prozent (966 Mio. Euro Umsatz).

Auch die nächstgrößeren Industriebranchen wie die Kfz-Zulieferer mit einem Umsatz von 596 Mio. Euro (+9,9 Prozent) und die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren mit 521 Mio. Euro Umsatz (+8,4 Prozent) starteten gut ins Jahr 2014. Von der positiven Umsatzentwicklung ausgenommen ist die umsatzstärkste Branche der Region, die der Hersteller von Nahrungs- und Futtermitteln. Deren Gesamtumsätze sanken im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent auf knapp 1,9 Mrd. Euro. Die Zahl der Beschäftigten in der Industrie in Ostwestfalen verzeichnete zudem ein leichtes Minus von 0,4 Prozent auf 148.585 Personen (NRW: -0,1 Prozent).

Der insgesamt positive Umsatztrend des Verarbeitenden Gewerbes spiegelt sich in allen ostwestfälischen Kreisen wieder. Der Kreis Herford erzielte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine Umsatzsteigerung von 8,2 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro. Es folgt die Industrie in der Stadt Bielefeld mit einem Umsatzplus von vier Prozent auf 930 Mio. Euro. Der Kreis Gütersloh als industriestärkster Kreis Ostwestfalens liegt bei einer Umsatzsteigerung von 3,6 Prozent auf 4,1 Mrd. Euro. Knapp dahinter liegen die Kreise Minden-Lübbecke (+3,5 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro) und Paderborn (+3,2 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro). Im Kreis Höxter ist der Anstieg im Vergleich zum ersten Quartal 2013 mit 2,9 Prozent auf 436 Mio. Euro ebenfalls deutlich positiv.

(Redaktion)


 


 

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Quartal
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