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Kooperation Schule – Wirtschaft

IHK unterstützt Kooperation zwischen Gymnasium Bethel und der HorstmannGroup

Mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) unterzeichneten heute das Gymnasium Bethel und die HorstmannGroup Bielefeld eine Vereinbarung zur „Kooperation Schule – Wirtschaft“. Damit erhöht sich nach Angaben der IHK die Zahl ihrer vermittelten Kooperationsvereinbarungen auf insgesamt 74.

IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Niehoff wies während der Feierstunde anlässlich der Unterzeichnung auf das Ziel des Projektes hin: „Wir möchten das Verständnis der Unternehmen und der allgemein bildenden Schulen füreinander fördern und die Praxisorientierung des Unterrichts verstärken. Letztlich soll sich dadurch die Ausbildungsreife der Schülerinnen und Schüler mittelfristig verbessern.“

Nach seinen Worten würden die Schülerinnen und Schüler damit die Chance erhalten, die Anforderungen der Wirtschaft schon während der Schulzeit noch intensiver kennen zu lernen. Niehoff betonte, dass die IHK mit Maik Scholz-Gutknecht einen eigenen Koordinator für die Vermittlung und Betreuung der Kooperationen beschäftigt.

Mehr als 70 Auszubildende in 16 Ausbildungsberufen

„Als mittelständische, familiengeführte Unternehmensgruppe engagieren wir uns nachhaltig und umfangreich für Ausbildung und Förderung von jungen Menschen“, betonte Jürgen Horstmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Horstmann Group, anlässlich der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. „Als Verfechter des Produktionsstandortes Deutschland haben wir aktuell mehr als 70 Auszubildende in 16 Ausbildungsberufen, die die Basis bilden, um den immer höher werdenden Anforderungen gerecht zu werden“.

Blick in die Realität des Wirtschaftslebens

Hierbei spiele der Faktor der sozialen Intelligenz eine Schlüsselrolle. Horstmann weiter: „Die Friedrich-von-Bodelschwingh Schulen Bethel haben wir nicht zuletzt deshalb als einen idealen Partner für eine Kooperation mit der HorstmannGroup ausgewählt, weil sie sich nicht nur auf das Vermitteln von Lehrinhalten konzentrieren, sondern den Schüler als ganzheitliche Persönlichkeit sehen, respektieren und fördern. Wir versprechen uns einen lebendigen Austausch, in dem wir den Schülerinnen und Schülern einen Blick in die Realität des Wirtschaftslebens und damit ihre Zukunft gewähren und wir als Unternehmen mehr Nähe zu ihren Lebenssituation gewinnen. In den ersten, bereits stattgefundenen Projekten haben sich unsere Erwartungen bestätigt.“

Schule und Beruf einander näher bringen

Die Erwartungen des Gymnasiums Bethel an die Kooperation schilderte Friedrich Schröder, Lehrer und Koordinator für die Unternehmenspartnerschaft an dieser Schule: „Ziel der Partnerschaft ist es, Schule und Beruf einander näher zu bringen. Die Arbeitswelt soll als außerschulischer Lernort zur Verfügung gestellt, die Lerninhalte durch neue, realistische Inhalte erweitert und konkrete Vorstellungen vom Arbeitsleben entwickelt werden.“ Dazu zähle insbesondere die Nutzung der im Unternehmen vorhandenen Kompetenzen, etwa beim Bewerbungstraining und beim Ausbau methodischer Fähigkeiten wie bei der Zusammenstellung von Bewerbungsmappen.

Darüber hinaus seien Anknüpfungsmöglichkeiten für Praktika wichtig, zum Beispiel in der 12. Jahrgangsstufe. Dazu zählten auch benötigte Kompetenzen in international agierenden Unternehmen, beispielsweise im Bereich der Fremdsprachen. Lehrerbetriebspraktika gehörten ebenfalls zum Maßnahmenkatalog dieser Kooperation.

(Redaktion)


 


 

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Horstmann Group
Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefe

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