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In NRW fehlen bis 2009 pro Jahr 15 000 Wohnungen

Nach Einschätzung der Westdeutschen Landesbausparkasse (LBS West) werden in diesem und im kommenden Jahr in NRW jeweils mindestens 15 000 Wohnungen zu wenig gebaut. In einigen Regionen des Landes müsse bei einem wachsenden Wohnungsengpass mit steigenden Preisen oder höheren Mieten gerechnet werden, sagte der Vorstandsvorsitzende der LBS West, Christian Badde, am Donnerstag in Münster.

Die Einführung der Eigenheimrente könnte nach Ansicht von Badde einen «Ausweg» aus dieser Entwicklung weisen. Dadurch könnten Familien ihr auf einem Riester-Vertrag angesammeltes Geld auch für die Finanzierung einer Wohnung oder eines Hauses ausgeben. Damit könnten die Familien «ihre gesamte Finanzkraft in dieser privaten Altersvorsorgeform bündeln», hieß es.

Wegen der Abschaffung der Eigenheimzulage ging die Brutto-Bausparsumme der LBS West im vergangenen Jahr gegenüber 2006 um 2,8 Prozent auf 9,5 Mrd. Euro zurück. Die Zahl der Verträge nahm um 1,4 Prozent auf rund 403 000 ab.

Dennoch zeigte sich die LBS West mit dem Geschäftsergebnis für 2007 zufrieden. Das operative Ergebnis sei um 29 Prozent auf 71,2 Mo. Euro gestiegen. Der Bilanzgewinn blieb mit 10,5 Mio. Euro konstant. Zugleich baute die LBS ihren Marktanteil in Nordrhein-Westfalen um knapp zwei Punkte auf über 48 Prozent aus.

(Redaktion)


 

 

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