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IHK Lippe

Umsätze im verarbeitenden Gewerbe weiter auf niedrigem Niveau

Die wirtschaftliche Lage in den lippischen Industrieunternehmen ist weiterhin kritisch. Die 123 Unternehmen mit in der Regel 50 und mehr Beschäftigten erwirtschafteten von Januar bis Oktober 2009 3,24 Mrd. Euro. Das ist ein Minus von 22,8 Prozent zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

"Wir erwarten für Lippe, dass sich die Industrie zunächst auf diesem Umsatzniveau stabilisiert und in den nächsten Monaten tendenziell eher positiv entwickelt", interpretiert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK), die statistischen Zahlen.

Das Auslandgeschäft hat mit einem Minus von 25,7 Prozent stärker gelitten, als die Inlandsnachfrage (-20,6 Prozent), trotzdem blieb die Exportquote mit 41,9 Prozent auf hohem Niveau und liegt damit sogar leicht über dem Durchschnitt des Landes Nordrhein Westfalen (41,5%). Die Zahl der Beschäftigten ging um 2 Prozent auf 23.988 (NRW -3,1 Prozent) zurück.

Mit einem Umsatzrückgang von knapp 35 Prozent ist der Maschinenbau nach wie vor am stärksten betroffen. Er reagierte mit einem Abbau von mehr als 8 Prozent der Arbeitsplätze. Die Elektroindustrie, die in Lippe umsatz- und beschäftigungsstärkste Einzelbranche, hat mit einem Minus von 28,1 % fast ebenso zu kämpfen.

Die chemische Industrie informiert über einen Umsatzrückgang von 15,6%. Der Druckindustrie geht es etwas besser, sie hat einen Umsatzrückgang von 9,3% aufzufangen, auch die Möbelindustrie steht mit einem Minus 6,9 % etwas besser dar.

(Redaktion)


 


 

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