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Industrie- und Handelskammer

Lippische Konjunktur ist gut im Tritt

Die lippische Wirtschaft ist erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Die konjunkturelle Belebung zum Jahresanfang bietet die Chance, in 2014 den Wachstumskurs fortsetzen zu können. Ein gutes Auftragspolster und ein zum Teil lebhafter Auftragseingang lässt die lippischen Unternehmen positiv auf die Geschäftsentwicklung in den nächsten Monaten blicken.

Die Kapazitäten sind gut ausgelastet. "Der IHK-Konjunkturklimaindex kletterte deutlich von 122,1 auf 126,2 Punkte", freut sich Ernst-Michael Hasse, Präsident der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe). An der aktuellen Konjunkturumfrage haben sich 230 Unternehmen mit rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Lippe beteiligt. Weltweit beschäftigen diese Unternehmen rund 50.000 Personen.

Fast jedes zweite Unternehmen bewertet seine gegenwärtige wirtschaftliche Situation mit gut, das sind weit mehr als in der Winterumfrage. Die lippischen Unternehmen investieren ständig in neue Produkte und bauen den Vertrieb aus. Innovationen sind der Schlüssel, um erfolgreich sowohl im Inland als auch auf ausländischen Märkten unterwegs zu sein. Schlechte Konjunkturnoten verteilt unverändert ein Achtel der Antwortenden.

Der Blick in die Zukunft ist bei jedem vierten Unternehmen optimistisch. Diese Betriebe rechnen in den nächsten Monaten mit steigenden Umsätzen. Rund ein Achtel blickt pessimistisch auf die Entwicklung in diesem Jahr. Die politisch instabile Lage in der Ukraine und auf der Krim bilden zurzeit die Schattenseiten der Konjunktur. Einige Unternehmen befürchten wegen der Spannungen steigende Rohstoffpreise. Sie zeigen sich zunehmend besorgt im Hinblick auf mögliche weitere Zuspitzungen in der Ukraine-Russland-Krise.

Als weitere Risiken nennen die lippischen Unternehmen Billigimporte aus Osteuropa und China, die den Absatz der heimischen Wirtschaft beeinträchtigen. Negativ wirken sich auch die, im Vergleich zu ausländischen Wettbewerbern, hohen Energiekosten aus. Die Arbeitskosten ziehen ebenfalls weiter an. Steigende Kosten können jedoch nur bedingt auf die Kunden abgewälzt werden, da der Druck auf die Preise groß ist.

Die Investitionsneigung bewegt sich auf hohem Niveau. Die Beschäftigungspläne haben sich im Vergleich zur Vorumfrage wieder verbessert. Knapp ein Fünftel der lippischen Unternehmen geben an, in den kommenden Monaten weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen zu wollen. Ein Siebtel denkt über einen Abbau von Arbeitsplätzen nach, der zum Teil durch Nichtbesetzung freiwerdender Stellen erfolgen soll.

(Redaktion)


 


 

Einige Unternehmen
Industrieund Handelskammer Lippe
Vergleich
Achtel
Arbeitsplätzen

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