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IHK Lippe

450 neue Arbeitsplätze in der Industrie

Die lippischen Industrieunternehmen erwirtschafteten von Januar bis Mai 2011 2,2 Mrd. Euro. Der Umsatz in den 111 meldepflichtigen Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten blieb auf deutlichem Wachstumskurs.

"Mit einem Plus von 22 Prozent hat die lippische Industrie das Niveau des Vorkrisenjahres 2008 sowohl im Inland, als auch im Ausland nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen", freut sich Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) über diese Entwicklung. "Ein guter Branchenmix und die breite Erholung in fast allen Wirtschaftszweigen haben zu diesem Ergebnis beigetragen", so Martens.

Dies blieb nicht ohne positive Auswirkungen für die Beschäftigung: 23.126 Personen fanden im Mai diesen Jahres einen Arbeitsplatz in lippischen Industrieunternehmen. Das waren 453 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen mehr als im gleichen Vorjahresmonat (Lippe +zwei Prozent; NRW + 1,9 Prozent).

Der Auslandsumsatz nahm um ein Viertel (NRW + ein Sechstel) zu. Fast eine Milliarde Euro erzielten die lippischen Unternehmen durch den Absatz ihrer Produkte außerhalb Deutschlands. Aufgrund dieser überdurchschnittlich starken Steigerung legte die Exportquote, das ist der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, weiter zu. Mit 45,9 Prozent liegen die lippischen Unternehmen weit vor den NRW-Unternehmen mit einer Quote von 43,2 Prozent. Der Inlandsumsatz stieg um 19,7 Prozent (NRW + 17,4 Prozent) auf 1,2 Mrd. Euro.

Mit Steigerungsraten von 34,7 Prozent, bzw. 31,1 Prozent lagen die Kunststoff- und Elektroindustrie im Umsatz weit vor allen anderen Branchen. Während in der Elektrotechnik sowohl die heimische als auch die Exportnachfrage ähnlich stark anzog, dominierte in der Kunststoffindustrie das Inland. Beide Industriezweige stellten überdurchschnittlich stark zusätzliches Personal ein (+ 4,5 Prozent).

Sowohl die chemische Industrie als auch der Maschinenbau informierten über einen Umsatzzuwachs von rund einem Siebtel. In der chemischen Industrie war das Exportwachstum besonders stark. Demgegenüber profitierte der Maschinenbau fast ausschließlich vom Inlandsabsatz. Die Möbelindustrie ist mit 2.300 Beschäftigten nach der Elektrotechnik (7.737 Beschäftigte) und Kunststoffindustrie (2.885 Beschäftigte) die drittwichtigste Einzelbranche. Sie konnte erfreulicherweise ebenfalls - wenn auch nur moderate Wachstumsraten - erzielen. Ähnliches galt für die Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln. Auch die Metallindustrie erholte sich zusehends.

(Redaktion)


 


 

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