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Neuer Höchststand für kommunale Verschuldungen

Laut Information und Technik Nordrhein-Westfalen erreichten die Schulden der Gemeinden und Gemeindeverbände Nordrhein-Westfalens Ende 2012 mit rund 58,1 Milliarden Euro einen neuen Höchststand

Die Verschuldung je Einwohner belief sich damit rein rechnerisch auf 3256 Euro. Wie die Statistiker mitteilen, sind bei diesen Werten die kommunalen Eigenbetriebe, eigenbetriebsähnlichen Einrichtungen und kommunale Anstalten öffentlichen Rechts enthalten.

Im Jahr 2002 lag der Schuldenstand noch bei 37,9 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung betrug damals 2 098 Euro; das waren 55,2 Prozent weniger als im Jahr 2012. Die Schulden der kommunalen Kernhaushalte beliefen sich auf 46,4 Milliarden Euro und verteilten sich auf Kassenkredite in Höhe von 23,7 Milliarden Euro und langfristige Verbindlichkeiten (Investitionskredite) in Höhe von 22,7 Milliarden Euro. Während sich die Kredite für Investitionen im betrachteten Zehn-Jahreszeitraum um 8,7 Prozent verringerten, erhöhten sich die Kassenkredite zur Überbrückung kurzfristiger Liquiditätsengpässe um mehr als 400 Prozent.

(Redaktion)


 


 

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