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ARAG-Versicherungscheck

Unwetterschäden - Was zahlt die Versicherung?

Es ist wieder so weit: die Zeit der Winterstürme ist angebrochen. Wenn es heftig stürmt sind vollgelaufene Keller, verbeulte Autos und abgeknickte Bäume die üblichen Begleiterscheinungen. Nur wer kommt für diese Schäden auf? Die ARAG gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten Versicherungen.

 

Nach Auskunft der ARAG Experten werden Sturmschäden grundsätzlich von den Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherungen abgedeckt. Allerdings ist die Bezeichnung "Sturm" definitionsabhängig. In der Versicherungs-sprache ist ein Unwetter erst dann ein Sturm, wenn mehr als acht Windstärken herrschen, bzw. der Wind eine Geschwindigkeit von über 61 km/h erreicht.

Wohngebäude- und Hausratversicherungen und ihre Leistungen

Die heute übliche Wohngebäudeversicherung deckt alle Sturmschäden am Gebäude ab, Feuer-, Leitungswasser- und Hagelschäden mit eingeschlossen. Auch Folgeschäden sind mitversichert - wenn beispielsweise durch ein abgedecktes Dach Regenwasser ins Haus eindringt und Wände, Decken oder Fliesen beschädigt. Übernommen werden die Kosten, die der Eigentümer braucht, um das Haus nach einem Sturm wieder in Stand zu setzen. Laut der Versicherungsexperten sollte übrigens jeder Hauseigentümer eine solche Versicherung haben.

Die Hausratversicherung übernimmt Sturmschäden an Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen. Ebenso wie bei der Wohngebäudeversichrung werden auch hier Folgeschäden am Hausrat mitversichert, wenn das Dach durch einen Sturm beschädigt wurde.

Nicht zu vernachlässigen: die Elementarschaden-Versicherung

Neben Hagel, Sturm und Überschwemmungen ist zunehmend auch Starkregen die Ursache für Schäden in erheblichem Umfang. Jedoch ist eindringendes Wasser bedingt durch Regen ebenso wenig durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt, wie der Rückstau von innen über die Kanalisation. Hierzu bedarf es einer ergänzenden Elementarschaden-Versicherung. Neben Überschwemmung gilt sie auch für Gefahren wie Erdbeben, Schneedruck oder Lawinen. Vor allem auf die Absicherung des Rückstaus ist besonders zu achten, denn diese Leistung ist noch nicht in allen Policen enthalten.

Und wer haftet für den Pkw?

Durch die Kaskoversicherungen werden alle unmittelbaren Sturm- und Hagelschäden an Autos abgedeckt. Wird das Fahrzeug beispielsweise durch umherfliegende Dachpfannen, herabstürzende Äste oder umgestürzte Bäume beschädigt, tritt die Teilkaskoversicherung ein. Sie zahlt die notwendigen Reparaturen oder ersetzt im Bedarfsfall den Zeitwert des Wagens. Die Teilkasko kommt nach Auskunft von ARAG Fachleuten allerdings nicht für mittelbare Sturmschäden auf, hier bedarf es einer Vollkaskoversicherung. Diese ersetzt Schäden, auch am eigenen Fahrzeug, die durch eigenes Verschulden entstanden sind: Wenn z.B. ein unachtsamer Fahrer einem Wagen auffährt, der zuvor gegen einen vom Sturm umgestürzten Baum geprallt ist.

Wichtig: entstandene Schäden unverzüglich melden

Abschließend weisen die ARAG Experten darauf hin, dass Schäden so schnell wie möglich der Versicherung gemeldet werden müssen. Um Folgeschäden zu vermeiden, sind notdürftige Reparaturen zwar erlaubt bevor der Gutachter der Versicherung da war, aber um auf Nummer sicher zu gehen, sollten vor der Reparatur Fotos von der Schadensstelle gemacht werden.

(life PR)


 


 

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