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Kaufverhalten

Unterhaltungselektronik wird vorwiegend online bestellt

Der Deutschen liebste Bestellmöglichkeit von Unterhaltungselektronik ist das Internet.

Verbraucher bestellen Fernsehgeräte, Tablets und andere Unterhaltungselektronik mittlerweile am liebsten im Internet: Fast 40 Prozent der deutschen Konsumenten kaufen nur noch online. Gerade einmal 28 Prozent geben dem Handel vor Ort den Vorzug. Dies fand die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC heraus. In einem Auszug aus der Studie "Modern Retail - Innovative Handelskonzepte im Fokus" geht unter anderem hervor, dass ein Drittel sowohl online als auch offline shoppt. Die Pwc befragte für eine Studie 646 Konsumenten, die in den vergangenen sechs Monaten Unterhaltungselektronik angeschafft haben.

Preis bleibt entscheidend

Laut Gerd Bovensiepen, Leiter des PwC-Geschäftsbereichs Handel und Konsumgüter in Deutschland und Europa, sind Käufer von Unterhaltungselektronik meist ausgesprochene Internet-Liebhaber. Sie wissen nach Recherchen im Internet oft sehr genau, welches Gerät sie erwerben wollen. Auf eine Beratung im Fachgeschäft legen viele dementsprechend wenig Wert, womit der gezielte Kauf zum möglichst niedrigen Preis bei einem Online-Händler naheliegt.

Ein positives Einkaufserlebnis ist lediglich für jeden dritten Konsumenten interessant und nur die Hälfte der Verbraucher sieht es als Vorteil an, Waren im stationären Handel ausprobieren und sofort mitnehmen zu können. Einen größeren Stellenwert haben Dienstleistungen und Informationsangebote allerdings vor und nach dem Einkauf: So würden vier von fünf Konsumenten gerne online abfragen können, ob ein bestimmtes Produkt in der Filiale verfügbar ist. Zwei von drei Befragten können sich auch vorstellen, ein Produkt im Internet zu kaufen und dann im Geschäft abzuholen. Bei der Möglichkeit, einen Transportservice nutzen zu können, spielt der Preis wieder eine entscheidende Rolle. Zwar wünschen sich 70 Prozent der Verbraucher einen solche Dienstleistung, doch dürfe diese nichts oder nur wenig kosten.

Stationäre Geschäfte

Anders als bei Unterhaltungselektronik ist das Kaufverhalten (Das Kaufverhalten von Kunden) bei elektrischen Haushaltsgeräten: Diese werden von 43 Prozent der Verbraucher eher im stationären Handel erworben und nur von 26 Prozent im Netz. Im Geschäft vor Ort können Service-Leistungen Boden gut machen: Wer beispielsweise im Fachgeschäft eine Waschmaschine kauft, bekommt sie in der Regel auch vom Fachmann angeschlossen und lässt Altgeräte entsorgen. Punkten können Händler auch mit neuen Technologien: Mehr als die Hälfte der Konsumenten hält WLAN im Geschäft und moderne Bezahlverfahren wie Warenscanner, Bezahlen mit dem Smartphone oder per PayPal vor Ort für attraktiv.

(Redaktion)


 


 

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