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KfW-Studie

Mittelständler setzen auf aktive Wirtschaftsbeziehungen ins Ausland

Deutsche Mittelständler sind auch nach der Wirtschafts- und Finanzkrise stark auslandsaktiv. Im vorigen Jahr erzielte die Hälfte der mittelständischen Unternehmen Umsätze im Ausland oder importierten Waren oder Dienstleistungen.

67 Prozent der im Ausland aktiven Mittelständler waren mit Exporten auf internationalen Märkten präsent. Zugelegt hat der Mittelstand insbesondere mit dem Import. Das geht aus einer Studie der KfW Bankengruppe hervor. "Die starke Zunahme der Importaktivitäten zeigt, dass offenbar immer mehr Mittelständler Effizienzpotenziale in ihren Wertschöpfungsketten heben, indem sie sich Beschaffungsmärkte im Ausland erschließen", sagt Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Beispielsweise sparten die Mittelständler über eigene Direktimporte die Kosten für Zwischenhändler.  Auf Basis der Planzahlen der Unternehmen ist zu erwarten, dass im Jahr 2011 der Exportumsatzanteil noch einmal deutlich steigt. Der Weg ins Ausland bringt den Mittelständlern mehr als die Erschließung neuer Absatzmärkte und Bezugsquellen. Darüber hinaus nannten 34 Prozent der befragten mittelständischen Chefs den "Zugang zu Wissen" als Grund, den Schritt über die Grenzen zu wagen. Die Verlagerung von Produktionen ins Ausland spielte dagegen kaum eine Rolle bei der Motivation ins Ausland zu expandieren.

(pressetext.com)


 


 

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