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Klaus Zumwinkel wird Steuerhinterziehung in sechs Fällen vorgeworfen

Vor dem Prozess gegen den früheren Postchef Klaus Zumwinkel hat das Landgericht Bochum Details der Anklage bekanntgegeben. Demnach wird Zumwinkel Steuerhinterziehung in sechs Fällen zwischen 2001 und 2006 zur Last gelegt, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte. Wann der Prozess beginnt, wurde nicht mitgeteilt.

Klaus Zumwinkel soll den Angaben zufolge im März 1986 in Liechtenstein eine Stiftung gegründet haben (Devotion Family Foundation), wobei Stiftungsbegünstigter er selbst gewesen sein soll. Die Verwaltung wurde durch eine Liechtensteiner Bank übernommen. Das Stiftungsvermögen soll Ende 2006 über 11,8 Millionen Euro betragen haben.

Aus diesem Vermögen soll Zumwinkel in den Jahren 2001 bis 2006 Einkünfte aus Kapitalvermögen zwischen rund 346 000 und 472 000 Euro erzielt haben, die er bei seinen Einkommenssteuererklärungen für die Jahre 2001 bis 2006 nicht angegeben haben soll. Dies soll zu einer Steuerverkürzung von über 1,1 Millionen Euro Einkommenssteuer und mehr als 61 000 Euro Solidaritätszuschlag geführt haben.

Bereits im Juli hatte das Landgericht Bochum im ersten Prozess gegen einen Beschuldigten der Liechtensteiner Steueraffäre einen früheren Immobilienkaufmann zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Als Bewährungsauflage muss der Mann 7,5 Millionen Euro an den Staat und gemeinnützige Einrichtungen zahlen.


(Redaktion)


 


 

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