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Illegale Schnäppchen

Konsumenten machen es den Produktpiraten leicht

Verbraucher lassen sich beim Kauf von gefälschten Produkten kaum von damit verbundenen Risiken beeindrucken. So ist auch das rapide wachsende Geschäft mit Produktpiraterie erklärbar.

Wie die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz aufzeigt, wird der Kauf von Plagiaten zwar "grundsätzlich als moralisch fragwürdig angesehen". Bei den illegalen "Schnäppchen" schlagen die Konsumenten trotzdem immer häufiger zu.

Die Modeindustrie zählt zu den am stärksten von Produktpiraterie betroffenen Branchen. Häufig mangelhafte Qualität gefälschter Produkte und eine mögliche gesetzliche Verfolgung halten Verbraucher offenbar nicht ausreichend von ihrem Kauf ab. Auch der Handel mit billigen illegalen Medikamenten steigt stetig.

"Triumpf über den Markenhersteller"

"Eine Aufklärung der Verbraucher durch die Hersteller ist immens wichtig", meint Jochen Halfmann von der Handelskammer Hamburg  im Gespräch mit pressetext. Laut Halfmann kaufen Konsumenten in der Regel nur Produkte, die sie sich leisten können. Bekommen die Kunden jedoch die Gelegenheit zum Kauf von Imitaten, die günstiger sind als das Original-Produkt, "zählt der Triumph über den Markenhersteller."

Nich nur Luxusartikel betroffen

Von Produktpiraterie als Form der Wirtschaftskriminalität sind der Universität Mainz zufolge "längst nicht mehr ausschließlich hochpreisige Luxusartikel betroffen", sondern nahezu alle Produktkategorien auf niedrigem und hohem Preisniveau. Für die Unternehmen stelle das Problem eine ernsthafte Bedrohung dar.

(Quelle: pressetext)


 


 

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