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Initiative für Beschäftigung OWL e. V.

Kontakte knüpfen für die Zukunft

Im Rahmen der Messe Forum Maschinenbau veranstaltete das Modellprojekt des Landes NRW „Kompetenzwerkstatt Vielfalt in OWL", eine Kooperation der Initiative für Beschäftigung OWL e. V., OWL Maschinenbau e. V und der Deutschen Angestellten-Akademie OWL zusammen mit den vier Hochschulen der Region die Personalbörse Maschinenbau.

Am 6. November 2008 folgten 80 Bewerber/-innen und rund 20 Unternehmen der Einladung ins Messezentrum Bad Salzuflen. Ziel war es Kontakte zwischen qualifizierten Bewerber/-innen mit Migrationshintergrund und den anwesenden Unternehmen zu knüpfen. Der Europäischen Sozialfonds und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW unterstützten die Veranstaltung finanziell.

Fachvorträge mit Perspektive

Besonders die zahlreich erschienenen Bewerber begrüßte Prof. Dr. Gunther Olesch, Vorstandsvorsitzender der IfB OWL e.V., bei seinen einleitenden Worten und übergab das Wort an die Redner. Peer Schmitz-Kuo, FAZ, Manuela Tomaschko, Horstmann Group, Anja Wulfhorst, IfB OWL e.V. und Elmar Eberhardt, Diversity Management Experte setzten mit ihren Fachvorträgen zunächst fachliche Impulse und gaben Hinweise für eine interkulturelle Personalentwicklung. Einig waren sich alle, dass Fachkräfte mit Migrationshintergrund eine strategische Personalressource für Unternehmen bieten. Bei einem Mittagsimbiss hatten Unternehmer und Bewerber/-innen dann Zeit sich informell kennen zu lernen, um anschließend bis in den frühen Abend hinein die Chance zu Einzelgesprächen zu nutzen.

Multikulturelle Arbeitsverhältnisse als positiver Mehrwert

In Ostwestfalen-Lippe leben zirka 440.000 Menschen, die aus anderen Nationen hinzugewandert sind (22 % der Gesamtbevölkerung). An den Hochschulen studieren zurzeit über 2.500 junge Akademiker aus dem Ausland. Dennoch ist die Arbeitslosigkeit bei Migranten doppelt so hoch, wie bei der einheimischen deutschen Bevölkerung und dies obwohl viele Personen gerade im technischen Bereich viele berufliche Qualifikationen und Vorerfahrungen mitbringen. Wie die aus Polen stammende Technikerin Barbara Hanowski, die nach 12 Jahren, in denen sie als Küchenkraft gearbeitet hat, bei „Korte Engineering" die Möglichkeit erhalten hat, wieder als technische Zeichnerin tätig zu sein. „In OWL ist es schwer einen Job zu bekommen, wenn man Mirgrant ist", sagte sie. Unternehmer Frank Korte ist sehr zufrieden mit seiner Mitarbeiterin und sieht in dem multikulturellen Arbeitsverhältnis einen positiven Mehrwert für die Spezialisierung der Produktion seines Unternehmens in Polen und Russland: „Die Menschen haben eine andere Kultur und Mentalität. Es liegt an dem Chef sich darauf einzustellen."

Fazit: Positive Resonanz von allen Seiten

Zufrieden verabschiedeten sich Bewerber/-innen und Unternehmen abends von der Personalbörse Maschinenbau. Die Unternehmen lobten die gute Organisation, die Motivation der Fachkräfte und ihre Qualifikationen. Die Bewerber/-innen freuten sich über die Kontakte und mögliche Jobchancen, die ihnen die Möglichkeit bieten, in ihrem Beruf (wieder-) Fuß zu fassen.

Wer die Personalbörse verpasst hat; kann die Informations-, Bildungs-und Vermittlungsangebote der beteiligten Partner/-innen, natürlich weiter nutzen. Information: IfB OWL e.V. Frau Anja Wulfhorst, Tel. 0521 520169-15.

(Redaktion)


 


 

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Forum Maschinenbau
Kompetenzwerkstatt Vielfalt in OWL

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