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Medizinische Heilbehandlungen

Kosten für Laser-OP teilweise absetzbar

(bo/ddp.djn). Viele medizinische Heilbehandlungen sind nur dann steuerlich absetzbar, wenn ein Attest vorliegt. Wer seine Augen mittels Lasertechnik richten lässt, der benötigt den ärztlichen Schein jedoch nicht. Darauf weist das Verbraucherportal biallo.de hin. Ausgaben für die Linderung oder Heilung einer Krankheit können als außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung angegeben werden, sofern die Maßnahme vom Arzt befürwortet ist. Dies gilt insbesondere für Operationen, die unter anderem auch der Schönheit oder der Eitelkeit dienen. Doch deutsche Finanzbeamte sind nicht immer kleinlich.

So bestimmten sie in der Richtlinie 33.4 EstR vom vergangenen Jahr, dass der Abzug von Kosten für eine Augen-Laser-Operation auch ohne Attest als außergewöhnlichen Belastungen zulässig ist. Allerdings geht dem steuerlichen Abzug in jedem Fall die zumutbare Eigenbelastung voran. Sie kann je nach Einkommen und Familienstand zwischen einem und sieben Prozent des Bruttoeinkommens betragen.

Verdient beispielsweise ein Ehepaar mit einem Kind zusammen 50 000 Euro im Jahr, so muss es drei Prozent seiner Heilkosten selbst tragen, ehe es das Finanzamt beteiligen kann. In diesem Fall wirken sich also erst Krankheitskosten, die über 1500 Euro liegen, steuerlich aus. Kostet beispielsweise eine Augen-Laser-OP 4000 Euro, so kann der Steuerzahler 2500 Euro mit dem Finanzamt teilen, wenn die angefallenen Kosten nachgewiesen werden.

(Redaktion)


 


 

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