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  • 01.11.2010, 11:31 Uhr
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  • Bielefeld/Düsseldorf
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Verband der Krankenhausdirektoren

Verband fordert Abbau überflüssiger Klinikbetten

(dapd) Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands hat sich für den Abbau überflüssiger Klinikbetten ausgesprochen.

Allein für NRW wird die Zahl 7.000 genannt, wie das Bielefelder "Westfalen-Blatt" (Samstagausgabe) berichtet. Die Schließung kompletter Krankenhäuser und ganzer Abteilungen könne aber nur freiwillig und über Investitionsanreize geschehen, sagte der NRW-Landesvorsitzende des Verbands der Krankenhausdirektoren, Josef Düllings vom St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn, der Zeitung.

Eine Modernisierung der Krankenhausstrukturen sei bundesweit dringend notwendig. Die Überkapazitäten vor allem in Ballungsgebieten führten bereits zu einem ungesunden Wettbewerb um Patienten, hieß es. Für neue Krankenhausstrukturen müssten aber Steuermittel zur Verfügung gestellt werden.

Düllings schlägt vor, 5,5 Milliarden Euro aus dem Gesundheitsfonds an die Bundesländer, vor allem die alten Bundesländer, zu verteilen. Die neuen Länder verfügten aufgrund eines gesonderten Investitionsprogramms bereits über modernisierte Strukturen.

Die Krankenhausgesellschaft NRW habe bereits 2008 ein Gutachten vorgelegt, nach dem mehr als 7.000 Betten in Nordrhein-Westfalen abgebaut werden könnten. Diese Zahl sei eine Untergrenze, sagte Düllings.

(dapd )


 


 

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