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DEUTSCHER WERBERAT

Krise fördert Schmuddelwerbung

Können Dessous Sünde sein?

Freigesprochen hat das Gremium im ersten Halbjahr 108 Kampagnen,
unter anderem die Internet-Werbung des Produzenten eines Schaumbads. Der fand sein Produkt 'höllisch gut' und fragte die Umworbenen: "Heute schon gesündigt?". Der Beschwerdeführer sah in diesen Begriffen religiöse Empfindungen verletzt, was der Werberat mit dem Hinweis auf die Umgangssprache anders einstufte.

Auch die Abbildung von Models in Dessous auf Flächen von
Straßenbahnen qualifizierte der Werberat nicht als "anstößig, aufreizend und Frauen diskriminierend", wie der Werbekritiker meinte.

Dass nicht nur bei manchem Firmenlenker die Phantasie bei der Werbung durchgeht, sondern auch bei Beschwerdeführern, zeigt der Fall der Werbung eines Geldinstituts. In einer Anzeige sind drei Jungen zusehen, sie stehen auf einer Bank, um über den Zaun hinweg ein Fußballspiel verfolgen zu können. Beworben wird ein Girokonto für Privatkunden und der Textzeile "Unentgeltlich". Der Protest dagegen: Das Wort "Unentgeltlich" sei in Höhe der Hinterteile der drei Jungen gesetzt. Diese Doppeldeutigkeit könne Pädophile ansprechen und sei daher gefährlich für Kinder. Das Gremium schloss sich dieser Einordnung des gezeigten Anzeigenbildes nicht an.

Beschweren noch leichter gemacht

Beschweren kann sich über kommerzielle Kommunikation jeder, auch über das Internet unter www.werberat.de. Auf der neugestalteten Website informiert die von den 43 Mitgliedern im Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) getragene Institution unter anderem über Aufgaben, Konstruktion, Mitglieder und Verhaltensregeln des Werberats.

(Redaktion)


 


 

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