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NRW-Analyse

Krisenhilfe für über 10.000 Mittelständler

Knapp 11.000 kleine und mittlere Unternehmen haben seit Jahresbeginn die Kredit-, Bürgschafts- und Beratungsprogramme des Landes und des Bundes zur Bewältigung der weltwirtschaftlichen Einflüsse auf Nordrhein-Westfalen in Anspruch genommen. Das zeigt eine aktuelle Analyse des NRW- Wirtschaftsministeriums.

„Die Daten dokumentieren überzeugend, dass unsere Maßnahmen präzise auf die Bedürfnisse der rund 700.000 kleinen und mittleren Unternehmen im Lande zugeschnitten sind“, erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben am 30. November in Düsseldorf.

Die Ergebnisse der Untersuchung im Einzelnen:

Allein die NRW.Bank hat im Zeitraum Januar bis Ende Oktober insgesamt 9.726 Unternehmen mit Förder- und Kreditprodukten in Höhe von insgesamt rund 1,8 Mrd. Euro versorgt. Die durchschnittliche Kredit/Fördersumme pro Betrieb lag damit bei knapp 190.000 Euro. Der NRW.Bank-Mittelstandskredit ist von 3.067 Unternehmen nachgefragt worden, das Kreditvolumen beträgt rund 700 Millionen Euro.

Die verschiedenen Förderprodukte der NRW.Bank (einschließlich Mittelstandskredit) haben 4.430 Betriebe erreicht, das Volumen beträgt hier derzeit rund 1,2 Milliarden.

Vom Sonderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) profitieren kleine und mittlere Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen ebenfalls überdurchschnittlich gegenüber Großunternehmen. Bei den zugesagten Sonderkrediten belegt Nordrhein-Westfalen einen Spitzenplatz. Dies gilt sowohl für die Fallzahlen, 558 von 2.091 bundesweit vergebenen Krediten, wie auch für das Kreditvolumen mit rund 950 Millionen Euro für nordrhein-westfälische Unternehmen von insgesamt rund 4,4 Milliarden Euro bundesweit.

Bei den Bürgschaftsvergaben des Landes standen in den ersten zehn Monaten des Jahres 2009 kleine und mittlere Unternehmen im Vordergrund, insgesamt wurden 74 Landesbürgschaften mit einem Volumen von fast 601 Millionen Euro vergeben. Durch die Landesbürgschaften konnten insgesamt mehr als 18.300 Arbeitsplätze gesichert und 120 neu geschaffen werden.

Deutliche Zuwächse beim Volumen von über 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat die Bürgschaftsbank des Landes verzeichnet. Für 461 Betriebe wurde bisher ein Bürgschaftsvolumen von 92 Millionen Euro bewilligt. Daraus ergibt sich ein Durchschnitt von 200.000 Euro. Die Bürgschaftsbank NRW darf nur Bürgschaften bis zur Höhe von 1,25 Millionen Euro zusagen und ist damit schon aufgrund ihres Auftrags mittelstandsorientiert. Im bundesweiten Vergleich steht die Bürgschaftsbank des Landes hinsichtlich der Fallzahlen auf Rang vier und beim Volumen auf Platz zwei.

(Redaktion)


 


 

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