Weitere Artikel
UNISTER

Unister: Nach Bau-Streit in Leipzig holt Wirtschaftssekretär Schubert das Internetunternehmen nach Sachsen-Anhalt

0
0

Heute (19.02.2010) trafen sich der Gründer des in Leipzig ansässigen Internetunternehmens Unister, Herr Thomas Wagner, 31, mit dem Wirtschaftssekretär des Landes Sachsen-Anhalt, Herrn Detlef Schubert (CDU), in der Unister-Zentrale. Unister gehört zu den erfolgreichsten deutschen Internetunternehmen (u.a. www.ab-in-den-urlaub.de, www.geld.de, www.preisvergleich.de).

Nach dem überaus konstruktiven Gespräch erklärt Thomas Wagner: "Der Standort Magdeburg ist für IT-Unternehmen überaus geeignet. Die Stadt verfügt über eine der größten Informatikfakultäten Mitteldeutschlands und wird unserem steigenden Bedarf an IT-Fachkräften sehr gerecht. Das Angebot von Herrn Schubert umfasst substanzielle und vor allem unbürokratische Unterstützung seitens Sachsen-Anhalts beim Aufbau eines neuen wichtigen Hauptstandortes. Mittelfristig werden wir 100 bis 200 neue Jobs im Schwerpunkt Softwareentwicklung und Webdesign in Magdeburg etablieren."

Wirtschaftssekretär Detlef Schubert (CDU) erklärte: "Wir freuen uns sehr, dass wir Unister in der Auseinandersetzung mit der Stadt Leipzig helfen können und heißen Unister in Sachsen-Anhalt herzlich willkommen. Für uns ist das hoffentlich der Beginn einer längerfristigen, wenn nicht langfristigen sehr guten strategischen Zusammenarbeit. Ich finde es äußerst befremdlich, wie einige Vertreter der Stadt Leipzig mit Investoren umgehen und damit die Arbeit der Wirtschaftsförderung in Leipzig immer wieder behindern, auch wenn wir uns nun darüber freuen können, Unister in Magdeburg zu haben. Ich kenne Unister von klein auf und hoffe sehr, dass dies nicht das letzte Engagement von Unister in Sachsen-Anhalt ist. Wir werden alles dafür tun, damit das Unternehmen sich als ostdeutsches Vorzeige-Unternehmen weiterhin so gut entwickeln kann, wie bislang."

Hintergrund

Die Leipziger Volkszeitung berichtete in der Samstag-Ausgabe vom 13. Februar 2010 in einem ganzseitigen Artikel über das millionenschwere Bauvorhaben des Leipziger Internetunternehmens Unister. Darin schildert der Autor Jens Rometsch ausführlich die Barrieren, die die Stadt Leipzig einem der erfolgreichsten jungen ostdeutschen Unternehmen beim geplanten Bau eines attraktiven Firmensitzes in den Weg stellt . 1.400 Arbeitsplätze sollten in Leipzig ursprünglich entstehen. Mittlerweile hat auch die angesehene Wirtschaftszeitung Handelsblatt über die Auseinandersetzung zwischen Unister und Teilen von Vertretern der Stadt Leipzig ausführlich unter der Überschrift "Immobilienposse in Leipzig.

Das Internetunternehmen Unister plant einen Neubau in der Innenstadt, aber die Stadtoberen stellen sich quer" berichtet. Besonders verärgert ist Unister-Gründer Thomas Wagner über permanent wiederholte Behauptungen des Oberbürgermeisters Burkhard Jung und des Baubürgermeisters Martin zur Nedden (beide SPD), wonach Unister mit der favorisierten Bauhöhe von 36,80 Metern gegen geltendes Baurecht verstoße (§ 34 Baugesetzgebung). "Das ist schlichtweg falsch und eine gezielte Fehlinformation der Bürger. Die Herren sollten sich juristisch beraten lassen und nicht zur Rechtfertigung Ihrer Untätigkeit einen solchen Unsinn behaupten." Experte Klaus Füßer, Fachanwalt für Verwaltungsrecht wies darauf hin, dass die Stadt bei einer weiteren Ablehnung der 36,8 Meter Schadensersatz riskiere.

Unister wurde von Herrn Thomas Wagner, im Jahr 2002 gegründet, beschäftigt derzeit 700 Mitarbeiter und wächst stark. Das Unternehmen ist eines der großen Leipziger Arbeitgeber.

(Redaktion)



Empfehlen Sie diesen Artikel weiter!

0
0

 

Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Unister


 

Thomas Wagner
Schubert
Jens Rometsch
Burkhard Jung
Klaus Füßer
Unister
Leipzig
Unternehmen
Internetunternehmen
Landes Sachsen-Anhalt
Stadt Leipzig
Wirtschaftssekretär
Herr

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Thomas Wagner" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden