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  • 16.12.2015, 11:22 Uhr
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  • Rhein-Main
Marketing

Auch im Online-Marketing gelten klassische Werbegrundsätze

Jugendliche und junge Erwachsene verbringen immer mehr Zeit im Netz und in den sozialen Netzwerken. Das Internet bringt Spieler rund um den Globus zusammen und hat völlige neue Wege der Freizeitgestaltung entstehen lassen. Und auch im Hinblick auf den beruflichen Alltag hat das World Wide Web nachhaltigen Einfluss. Dabei geht es nicht nur um die bloße Vernetzung global agierender Unternehmen und Märkte. Das Internet hat vollkommen neue Geschäftszweige und Konzerne entstehen lassen. Eines der besten Beispiele ist der Suchmaschinengigant Google.

Vor 20 Jahren unbekannt, hat sich das Unternehmen zu einer Größe ganz besonderen Ausmaßes entwickelt. Der Umsatz des Unternehmens, das sich auf Internetwerbung als Einnahmequelle spezialisiert hat, lag 2010 vor Steuern bei 29,3 Milliarden US-Dollar, wie hier berichtet wird. Im Jahr 2015 haben sich die Umsatzzahlen mehr als verdoppelt. Vor Steuern hat Google mehr als 66 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Und auch beim Blick auf die Marktdaten zum Onlineversand wird die Bedeutung des Webs deutlich. Laut bevh setzt der Internetversandhandel inzwischen mehr als 43 Milliarden Euro je Jahr um. Zahlen, welche die Bedeutung des Internets aus wirtschaftlicher Sicht unterstreichen.

Klassische Marketinggrundsätze im Online-Marketing

Marketing wird von der breiten Masse mit Werbung gleichgesetzt. Das Bild ist geprägt von den klassischen Print- und TV- oder Radio-Werbekampagnen. Aber: Marketing ist vielmehr als diese offensichtlichen Werbebotschaften. Ein erfolgreiches Marketing beruht darauf:

  • Kunden zu gewinnen
  • Kunden zu halten
  • die Reputation zu verbessern
  • die Marke hervorzuheben

Diese vier Grundaspekte des Marketings, die sich auch als Basisziele definieren lassen, finden sich in allen Bereichen wieder. Es spielt keine Rolle, ob es hier um das Offline-Marketing oder die Werbung im Internet geht.

Betrachtet man die Basisausrichtung des Marketings, wirkt bisher alles logisch. Allerdings besitzt das Marketing auch in den klassischen Ansätzen sehr viele Facetten. Beispiel: Immer mehr Unternehmen setzen auf eine soziale Komponente im Marketing, den sogenannten Social Proof. Personen, die in der gleichen Straße wohnen könnten, vermitteln eine Botschaft. In der TV-Werbung ist dieses Element immer häufiger zu finden. Online versteckt sich dieser Gedanke im Mouth-to-mouth-Marketing.

Ein zweites Beispiel ist der Decoy- oder asymmetrische Dominanzeffekt. Hierbei handelt es sich gewissermaßen um einen subtilen Aspekt des Marketings. Ausgenutzt wird die Tatsache, dass Verbraucher verschiedene Aspekte eines Produkts vergleichen und erst dann ihre Entscheidung treffen. Der Köder – etwa als dritte Auswahloption – soll den Absatz der beiden eigentlichen Kernprodukte flankieren und unterstützen.

Offline- und Online-Kanäle geschickt verschmelzen

Das Marketing ist in gewisser Weise ein Spiegelbild – es geht letztlich um die geschickte Beeinflussung von Kaufentscheidungen und die Entwicklung einer gewissen Markentreue. Im Internet scheinen sich die alten Spielregeln aufgelöst zu haben. Schließlich kann jeder Verbraucher heute mit einem Knopfdruck Preise oder Angebote vergleichen. Und findet so das vermeintlich beste Angebot für sich.

Aber: Beobachter und Experten wie die Werbeagentur Kopfsprünge GmbH entdecken in beiden Welten schnell Schnittmengen. Dies gilt sowohl zwischen Online- und Offline-Marketing als auch für die Subtypen des Internetmarketings. Letzteres hat sich inzwischen in verschiedene Kanäle gespalten – wie:

  • Social Marketing
  • E-Mail-Marketing
  • Mobile Marketing
  • Game Marketing usw.

Wo bilden sich Synergien zwischen den einzelnen Elementen? Um ein ganzheitliches Marketingkonzept zu entwickeln, müssen Unternehmen alle Aspekte im Auge behalten. Beispiel: Ein Flyer, Mailing oder Aufsteller macht offline auf ein neues Produkt oder Angebot aufmerksam. Flankiert wird das Ganze mit einem Aktionscode, welcher nach der Eingabe einen Rabatt oder Sonderaktionen freischaltet.

Dieser Effekt lässt sich auch in die andere Richtung nutzen – nach dem ROPO-Modell (Research online, purchase offline). Über die Onlinemedien wird hier Interesse geweckt und es werden Neukunden gewonnen. Diese führen die Kaufhandlung letztlich aber offline aus – etwa indem sie online zu einer Weinprobe o. Ä. eingeladen werden.

Weitere wichtige Entwicklungen im Online-Marketing

Das Internet ist in vielen Bereichen ein Wachstumsmarkt und natürlich wollen sich Unternehmen bei den Umsätzen ein Stück vom Kuchen abschneiden. Dabei geht es nicht nur um die Übertragung klassischer Marketinggrundsätze auf das World Wide Web. In den vergangenen Jahren haben sich rund um das Internet und damit das Onlinemarketing ganz unterschiedliche Trends entwickelt.

Diese sind unter anderem den besonderen Rahmenbedingungen des World Wide Webs geschuldet. So ist die Arbeit mit Bildmaterial – über Foto- und Videoportale – eine der wichtigen Marketing-Trends. Aber auch andere Aspekte sind hier in den letzten Jahren in den Vordergrund getreten. Dazu gehört beispielsweise das lokale Marketing. Aber auch andere Aspekte, wie die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden über die sozialen Medien sind in den letzten Jahren in den Mittelpunkt gerückt.

Letztlich geht es an dieser Stelle nicht nur darum, einfach zu werben und auf sich aufmerksam zu machen. Beim Onlinemarketing steht ein Stück weit auch die Frage nach der Sichtbarkeit im Raum. Denn dass im Internet das Marketing nach ganz eigenen Spielregeln abläuft, spricht sich bei immer mehr Firmen herum.

Fazit: Online-Marketing gewinnt zunehmend an Bedeutung

Immer mehr Menschen sind online unterwegs und wickeln nicht nur Bankgeschäfte über das Medium Internet ab. Diese Tatsache hat – gerade für Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen online vertreiben – Konsequenzen. Wer neue Kunden im Internet gewinnen will oder Stammkunden behalten, muss sich immer wieder neue Aktionen einfallen lassen. Das Online-Marketing hat sich in den letzten Jahren als selbständiger Zweig parallel zum klassischen Marketing etabliert und gewinnt an Bedeutung. Es reicht heute nicht mehr, einfach mit ein paar Bannern oder Aktionscodes in die Neukundenakquise zu starten. Vielmehr kommt es an dieser Stelle darauf an, auch neue Wege zu gehen und einfach mal um die Ecke zu denken. Eines muss an diesem Punkt aber immer im Raum stehen: Fehltritte beim Onlinemarketing können sehr schnell zum Bumerang werden und die ganze Aktion zum Scheitern bringen. Aus diesem Grund sollten Aktionen immer behutsam geplant werden.

(Redaktion)


 


 

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