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Softwarekonzern

Microsoft streicht erstmals Stellen

(bo). Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft streicht angesichts der Wirtschaftskrise weltweit bis zu 5000 Arbeitsplätze. Das sind etwa fünf Prozent aller Stellen. Für das abgelaufene Quartal gab Microsoft zudem am Donnerstag einen Gewinneinbruch von elf Prozent auf 4,17 Milliarden Dollar bekannt.

Die Stellenstreichungen sind der erste konzernweite Jobabbau in der Geschichte des Unternehmens. Zuletzt beschäftigte Microsoft mehr als 90 000 Mitarbeiter. Bisher hatte das 1975 gegründete Unternehmen nur im Rahmen von Übernahmen oder in einzelnen Einheiten Stellen in kleinerem Umfang gestrichen.

Kosteneinsparungen auf breiter Front

Die ersten 1400 Stellen würden sofort wegfallen, teilte der Windows-Hersteller am Donnerstag mit. Die restlichen Jobs sollen im Laufe der nächsten eineinhalb Jahre gestrichen werden. Der Konzern kündigte zudem weitere Kosteneinsparungen auf breiter Front an.

Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage will der Konzern vorerst keine detaillierte Ergebnisprognose mehr abgeben. In der zweiten Hälfte des laufenden würden Gewinn und Umsatz aber praktisch sicher niedriger ausfallen als ein Jahr zuvor.

Microsoft gilt als Gradmesser für die gesamte Branche

In dem Ende Dezember abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal wuchs der Konzernumsatz lediglich um zwei Prozent auf 16,63 Milliarden Dollar. Im Kernbereich mit dem Betriebssystem Windows sanken die Erlöse als Folge des schwachen PC-Marktes um acht Prozent.

Der Software-Riese gilt wegen seiner fast überall eingesetzten Programme als Gradmesser für die gesamte IT-Branche und weit darüber hinaus.

(Redaktion)


 


 

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