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Miele & Cie. KG

Miele-Technik sorgt dafür, dass am Ende des Tages alles fertig ist

Wer im Pflegeheim „Haus Karin“ in Mindergangelt bei Aachen lebt, braucht viel Wäsche. Denn dort leben 75 gerontopsychiatrisch veränderte Menschen. Viele haben die Kontrolle über den eigenen Körper weitgehend verloren. Deshalb kommen täglich 80 bis 100 Kilogramm Textilien in der eigenen Wäscherei an, die im Winter umgebaut wurde. Jetzt wird hier wieder alles selbst gewaschen und seit März auch gemangelt – für mehrere Einrichtungen, die, wie „Haus Karin“, der „Heinrichs Gruppe“ angehören.

Trotz aller Einschränkungen soll jeder Bewohner so lange wie möglich normal leben können. Dies haben sich die Mitarbeiter des Pflegeheims auf ihre Fahnen geschrieben und organisieren Aktivitäten im Garten, Ausflüge ins Grüne, gemeinsames Kochen und Backen – und andere Gelegenheiten für hartnäckige Flecken in der Kleidung. Außerdem kommen zu jeder Mahlzeit saubere Decken auf den Tisch, denn den Bewohnern passieren beim Essen viele Malheurs. „Dafür gibt’s ja schließlich Maschinen“, sagt Hauswirtschaftsleiterin Doris Plum.

Um den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden, müssen sie nicht nur robust, sondern auch schnell sein: Drei Waschmaschinen für je zehn Kilogramm Füllgewicht, in der ausschließlich Desinfektionsprogramme gestartet werden und zwei Trockner mit gleicher Beladungskapazität – alles von Miele Professional. Ein weiterer Miele-Trockner gleicher Größenordnung wurde aus der alten Wäscherei übernommen. Bis zum Umbau war ein Großteil der Textilien an einen externen Dienstleister gegangen.

„Für uns war das keine gute Lösung“, erinnert sich Doris Plum. So seien größere Wäschemengen dort einfach verschwunden oder – trotz deutlicher Kennzeichnung – mit Textilien aus anderen Häusern der „Heinrichs Gruppe“ verwechselt worden. Dann habe es lange gedauert, bis die Wäsche wieder da gewesen sei. Verärgerte Angehörige von Bewohnern hätten sich beschwert.

Damit ist jetzt Schluss: In den neu gestalteten Räumen kommen wieder sämtliche Textilien aus der Einrichtung an, von Wischmopps bis zu Kopfkissen und Bettdecken. Auch Flachwäsche wird jetzt regelmäßig geliefert. „Jeden Tag drei bis sechs Körbe“, sagt die Hauswirtschaftsleiterin. Dafür sei die neue Miele-Mangel PM 1217 „zuständig“: Mit 166 Zentimetern Arbeitsbreite passe sie gut in den Raum mit der sauberen Wäsche, wo sich auch die Trockner befinden. Die Einarbeitung sei schnell erledigt gewesen, berichtet Doris Plum und deutet auf ihre Mitarbeiterin Christina Paulus, die einen glatten Kopfkissenbezug faltet. Die Bedienung über das große Touch Display sei einfach, zumal Temperatur und Mangelgeschwindigkeit so eingestellt werden könnten, wie der Arbeitsablauf und das individuelle Tempo der Mitarbeiterinnen dies erforderten.

Wenn der Arbeitstag in der Wäscherei um 16 Uhr endet, sind alle Körbe leer. Dafür liegen ordentlich gefaltete Stapel mit Handtüchern, Bettdecken und Bewohnerwäsche auf den großen Wagen, die der Pflegedienst auf dem schnellsten Weg in die Zimmer rollt. Was danach schmutzig wird, übernimmt der Spätdienst: Dann werden die Waschmaschinen aufs Neue gefüllt und per Startvorwahl so programmiert, dass sie zum Schichtbeginn am nächsten Morgen fertig sind. Doris Plum und ihre Mitarbeiterinnen können dann gleich die Trockner einschalten.

(Redaktion)


 


 

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