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Rote Zahlen

MAN mit 258 Millionen Euro Verlust

Der Nutzfahrzeughersteller MAN musste im Jahr 2009 einen Verlust von 258 Millionen Euro verbuchen. Zwar fuhr der Konzern in seinem Kerngeschäft mit Lkw, Bussen, Dieselmotoren und Turbomaschinen trotz Wirtschaftskrise einen Gewinn ein, hohe Abschreibungen auf die Beteiligung an Scania sowie Millionenkosten für die Aufarbeitung der Korruptionsaffäre drückten die Bilanz jedoch in die roten Zahlen.

Noch im Jahr 2008 hatte das Unternehmen einen Gewinn von 1,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der operative Gewinn fiel von 1,7 Milliarden auf 504 Millionen Euro. Bereits im Vorfeld der Verkündung der Zahlen hatten Experten heftig über den zu erwartenden Verlust spekuliert – die heute veröffentlichten Zahlen fallen jedoch noch schlechter aus als gedacht. Analysten hatten lediglich mit einem Jahresfehlbetrag von 158 Millionen Euro gerechnet.

Die Konzernführung gibt sich dennoch gewohnt optimistisch. „MAN hat es auch 2009 geschafft, im operativen Geschäft einen deutlichen Gewinn zu erzielen. Das ist in diesem weltwirtschaftlichen Ausnahmejahr ein bemerkenswerter Erfolg und zeigt die nachhaltige Stärke unserer Gruppe“, sagte MAN-Vorstandssprecher Georg Pachta-Reyhofen. Wie MAN mitteilte, ließ der starke Nachfragerückgang vor allem im Transportsektor den Umsatz um 20 Prozent auf zwölf Milliarden Euro sinken. Der Auftragseingang sank gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro.

(Redaktion)


 


 

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