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Bevor der Durst kommt

Mit der richtigen Trinkmenge kommen Jung und Alt gut durch den Sommer

Nun ist er endlich da: Der Sommer 2009. Mit den Temperaturen steigt auch das Durstgefühl - und das ist gut so. Denn: Wissenschaftler der Universität Paderborn weisen schon seit einigen Jahren auf die Folgen von Wasser-Unterversorgung bei der Bevölkerung hin (Quelle: H. Heseker, M. Weiß: Trinken und Leistungsfähigkeit in der Schule, Paderborn 2002): Das Durstgefühl ist bereits ein Notsignal des Körpers und sollte keinesfalls ignoriert werden.

Ernährungsexperte Volker Pudel erklärt: "Bereits ein Flüssigkeitsverlust von 2 Prozent des Körpergewichts mindert Ausdauer und Denkfähigkeit um ein Fünftel." Konzentration, Koordination und Kondition lassen nach. Bei 10 Prozent reagiert der Körper mit Schwäche und Schwindel.

Insbesondere ältere Menschen und Kinder sollten in der heißen Jahreszeit vermehrt auf eine ausreichende Wasserzufuhr achten. Denn: Gerade mit zunehmendem Alter lässt das Durstgefühl nach. Auch Kinder sollte man regelmäßig aufs Trinken hinweisen: Beim Toben und Spielen wird der Durst oft vergessen.

Wie viel Wasser ein Mensch täglich braucht, hängt von Alter, Geschlecht, Gewicht, Klima und Aktivitäten ab. Trotzdem können Tabellen zur Orientierung hilfreich sein.

(Redaktion)


 


 

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